Trotz Atemnot - COPD-Patienten brauchen Bewegung

30.03.2016
Wer an der Lungenerkrankung COPD leidet, bekommt oft starke Atemprobleme. Damit sich bei Betroffenen der Gesundheitszustand nicht verschlechtert, sollten sie sich dennoch regelmäßig bewegen.
COPD-Patienten sollten auf tägliche Bewegung nicht verzichten. Allerdings reicht schon ein Spaziergang von 15 Minuten. Foto: Armin Weigel
COPD-Patienten sollten auf tägliche Bewegung nicht verzichten. Allerdings reicht schon ein Spaziergang von 15 Minuten. Foto: Armin Weigel

Berlin (dpa/tmn) - Für Patienten mit der Lungenerkrankung COPD ist es die falsche Haltung, sich zu schonen. Die Betroffenen neigen zu diesem Verhalten, weil sie unter zunehmender Atemnot leiden.

Aber: So kann sich der Krankheitsverlauf beschleunigen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Denn die körperliche Belastbarkeit nimmt weiter ab, da sich die Muskulatur so abbaut - dabei sind die Betroffenen wegen ihrer Atembeschwerden insbesondere auf die Atemhilfsmuskulatur angewiesen. Deshalb gehöre laut DGP ein moderates Trainingsprogramm zur Behandlung. Es reiche schon eine vergleichsweise geringe, dafür aber regelmäßige Aktivität - wie ein täglicher Spaziergang von 15 Minuten.

COPD ist eine fortschreitende chronisch-obstruktive Lungenkrankheit. Sie wird in den meisten Fällen durch langjähriges Rauchen verursacht. Husten mit zähem Schleim und zunehmende Atemnot sind typische Symptome dieser Erkrankung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Eine Obst- und Gemüsebeauftragte kann sich im Betrieb um gesunde Snacks zum schnellen Zugreifen kümmern. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Gesundheit am Arbeitsplatz: Obstkorb allein reicht nicht Betriebliches Gesundheitsmanagement gehört in vielen Unternehmen längst zum guten Ton. Dabei geht es jedoch nicht nur um vollwertige Ernährung oder Yoga-Kurse. Wie lassen sich die Angebote einordnen?
Wenn die Nase läuft und der Hals kratzt, suchen viele im Internet nach Tipps und Hausmitteln. Dabei sollte man nicht jeder Information vertrauen. Foto: Silvia Marks Darauf kommt es an: Gesundheits-Infos im Netz Das Internet ist für viele ein selbstverständliches Rechercheinstrument - auch wenn es um die Gesundheit geht. Dagegen ist nichts zu sagen. Doch es sind Vernunft und etwas Skepsis gefragt, damit aus Information nicht Desinformation wird.
Im Labor werden zum Nachweis einer Infektion Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum auf das Sars-CoV-2-Virus getestet. Foto: Oliver Berg/dpa/dpa-tmn Was Verbraucher zum Corona-Test wissen sollten Bin ich positiv? Habe ich die Infektion vielleicht unbemerkt schon durchgemacht? Von einem Corona-Test versprechen sich viele Menschen Klarheit - die dieser aber mitunter nur einschränkt liefern kann.
Angehende Hebammen werden seit einiger Zeit an Hochschulen ausgebildet. Auch für andere Gesundheitsberufe gibt es zunehmend Studiengänge. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Studiengänge für angehende Gesundheitsfachkräfte Für Jobs in der Gesundheitsbranche werden verstärkt Studiengänge angeboten. Unter anderem, um die Berufe für junge Menschen attraktiver zu machen. In welchen Bereichen ist das bereits möglich?