Tipps für den Kauf eines gebrauchten Kinderfahrrads

04.06.2019
Wer für sein Kind ein gebrauchtes statt ein neues Fahrrad kauft, kann viel Geld sparen. Allerdings ist es wichtig, dass das Gebrauchtrad genauso sicher fährt. Worauf ist also zu achten?
Eltern sollten ein gebrauchtes Kinderfahrrad nur kaufen, wenn es rostfrei ist und die Bremsblöcke mindestens 1 Millimeter Profil haben. Foto: Friso Gentsch/dpa
Eltern sollten ein gebrauchtes Kinderfahrrad nur kaufen, wenn es rostfrei ist und die Bremsblöcke mindestens 1 Millimeter Profil haben. Foto: Friso Gentsch/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Kinder wachsen nicht nur schnell aus Klamotten raus - auch aus der passenden Fahrradgröße. Statt einem teuren Neukauf kann ein gebrauchtes Modell Sinn machen.

Beim Kauf sollten Eltern darauf achten, dass das Secondhand-Rad rostfrei ist, keine scharfen Kanten und hervorstehende Schrauben hat, rät die Unfallkasse Berlin (UKB).

Die Bremsblöcke sollten mindestens 1 Millimeter Profil haben, sicher befestigt sein und zuverlässig reagieren. Neben unbeschädigten Bremszügen ist auch auf den Bremshebel zu achten: Er sollte nah am Lenker liegen. Neben funktionierenden Rückstrahlern und -lichtern sowie Scheinwerfern und Reflektoren sei ein witterungsunabhängiger Nabendynamo sinnvoll, der auch nachgerüstet werden könne. Fehlen Speichenreflektoren, sind zum Beispiel reflektierende Stäbchen eine Alternative. Sie werden auf einzelne Speichen geschoben.

Kommt ein Rad optisch und sicherheitstechnisch infrage, sollte es vor dem Kauf unbedingt getestet werden - und das am besten mit Kind. Nur bei einer Probefahrt könnten Eltern und Kind feststellen, wie der Zustand des Fahrrads ist und ob Größe sowie Modell passen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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