Sportsucht gefährdet Körper und Psyche - Warnungen erkennen

09.05.2016
Zu viel Sport ist nicht gut. Wer nur noch trainiert und dabei Gesundheit und Umfeld außer Acht lässt, kann schnell in eine Abhängigkeit geraten. Wer Anzeichen bemerkt, sollte reagieren.
Sporttreiben ist gesund. Man sollte jedoch auf die Häufigkeit achten, damit man nicht in eine Abhängigkeit gerät. Foto: Kai Remmers
Sporttreiben ist gesund. Man sollte jedoch auf die Häufigkeit achten, damit man nicht in eine Abhängigkeit gerät. Foto: Kai Remmers

Weinheim (dpa/tmn) - Sport ist gesund - manche sind aber regelrecht süchtig danach. Das kann ein Problem für Körper und Seele sein. Eine solche Sportsucht zu erkennen, ist nicht leicht. Die Zeitschrift «Psychologie heute» (Ausgabe 06/2016) nennt einige Warnsignale.

Möglicherweise betroffen ist man demnach, wenn man Sportarten wie Radfahren gar nicht als Sport zählt, sich in mehreren Fitnessstudios anmeldet, um jederzeit trainieren zu können oder für den Sport sein soziales Umfeld vernachlässigt.

Gleiches gilt, wenn man Entzugserscheinungen bekommt, wenn man mal nicht trainieren kann, oder seinem Umfeld nicht erzählt, dass man so viel Sport treibt. Auch Warnzeichen des Körpers wie Schmerzen, Erschöpfung, Fieber oder Stressfrakturen zu ignorieren, gilt als Anzeichen. Diese sollte man ernst nehmen und sich Unterstützung suchen - oft hilft eine Psychotherapie.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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