Sport als effektiver Muntermacher

02.12.2020
Der Tag beginnt für viele Menschen schon mit einer echten Herausforderung: wach werden. Sport erscheint dann als das Letzte, was man machen möchte. Dabei könnte es die Lösung sein.
Wach werden ist oft eine richtige Herausforderung. Morgens eine Runde Sport kann dabei helfen. Foto: Sina Schuldt/dpa
Wach werden ist oft eine richtige Herausforderung. Morgens eine Runde Sport kann dabei helfen. Foto: Sina Schuldt/dpa

Saarbrücken (dpa/tmn) - Kaffee oder kaltes Wasser ins Gesicht: Jeder hat so seine eigenen Strategien, um morgens auf Betriebstemperatur zu kommen. Ein weiterer effektiver Wachmacher, den es auszutesten lohnt, ist Sport.

Eine Joggingrunde oder etwas Krafttraining aktivieren das sympathische Nervensystem, wie die Sportwissenschaftlerin Johanna Rupp erklärt. Der Körper werde in erhöhte Leistungsbereitschaft versetzt, Herzfrequenz und Blutdruck stiegen kurzfristig an.

Außerdem werden Hormone wie Serotonin, Dopamin und Endorphine ausgeschüttet. Diese förderten die Konzentrationsfähigkeit, das Wohlbefinden und die Stimmungslage, schildert die Dozentin von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

Studien deuten darauf hin, dass moderates Training zu einem erhöhten Glücksempfinden und mehr Zufriedenheit führt. Gerade wer unter Stress steht, sollte nicht zu intensiv Sport treiben - das kann den Spiegel des Stresshormons Cortisol im Körper in die Höhe treiben.

Alles in allem, so betont Rupp, sei schon ein kurzes 15-minütiges Work-out am Morgen mit moderater Intensität der perfekte Wachmacher für einen erfolgreichen Start in den Tag.

© dpa-infocom, dpa:201201-99-533654/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Beim Unterarmstütz (Plank) wird der ganze Körper gekräftigt. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Morgenübungen für zu Hause Wecker aus, Kaffeemaschine an, Zeitung aus dem Briefkasten holen: Jeder Mensch hat morgens seine eigene Routine. Sport gehört längst nicht bei allen dazu. Dabei bringt hier schon wenig recht viel.
Beim Schlingentraining werden Liegestütze noch anstrengender, weil die Füße in den beweglichen Schlingen hängen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Richtig reinhängen: Schlingentraining stärkt die Muskeln Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind schon anstrengend genug. Wenn man sie auf etwas wackeligem Untergrund macht, fordert das die Muskulatur erst recht. Genau das macht das Schlingentraining aus.
Um die Kraft- und Belastungsausdauer zu verbessern, sollten Fitnesstreibende alle sechs bis acht Wochen ihr Sportprogramm ändern. Foto: Dmitrij Leltschuk/dpa Trainieren mit Erfolg - Abwechslung verbessert die Leistung Man braucht nur regelmäßig Sport zu treiben, dann kommt der Fitnesseffekt von ganz allein? So ist es leider nicht immer. Denn auch wer wöchentlich ein Workout absolviert, vermisst oft die erhoffte Wirkung. Das muss nicht so bleiben.
Hip-Hop und Breakdance: Peter «PetAir» Sowinski hat auf der Fibo seine Breakletics vorgestellt. Foto: Henning Kaiser/dpa-tmn Beim Tanzen kommt die Fitness von allein Sport wird häufig als Mittel zum Zweck angepriesen: Er hält gesund und macht fit. Bewegung kann aber auch einfach Spaß machen - vor allem, wenn zu Musik getanzt wird.