Schwangere brauchen Getränke mit Magnesium

03.12.2019
Wer schwanger ist, braucht viel Flüssigkeit. Doch nicht nur die Menge ist entscheidend - sondern auch das, was drin ist.
Am besten jede Stunde ein Glas: Viel Flüssigkeit ist gerade für Schwangere wichtig. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Am besten jede Stunde ein Glas: Viel Flüssigkeit ist gerade für Schwangere wichtig. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Baierbrunn (dpa/tmn) - Viel Flüssigkeit ist wichtig - gerade für Schwangere. Sie sollten jeden Tag etwa eineinhalb Liter trinken, rät die Zeitschrift «Baby & Familie» (Ausgabe 12/2019). Alarmzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sind zum Beispiel Kopfschmerzen oder Verstopfung.

Doch es kommt nicht nur auf die Menge an, sondern auch auf die Inhalte. Für Schwangere seien vor allem Mineralien wie Magnesium und Kalzium wichtig. Sie können zum Beispiel Vorwehen vermeiden und dem Baby beim Knochenaufbau helfen. Die Zeitschrift empfiehlt als Getränk daher Mineralwasser mit mindestens einem Gramm gelöster Mineralien pro Liter.

Wer während der Schwangerschaft Probleme hat, genug zu trinken, dem hilft regelmäßiges Training. Schwangere können sich zum Beispiel stündlich einen Wecker stellen, der sie ans Trinken erinnert.

Viele werdende Mütter haben mit dem Trinken aber auch kein Problem, im Gegenteil - sondern großen Durst. Das ist erst einmal ganz normal. Bei sehr starkem und ständigem Durst sollten sie aber den Arzt um Rat fragen. Denn das kann ein Anzeichen für Schwangerschaftsdiabetes sein.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Viel Magnesium oder wenig? Jedes Mineralwasser hat seine eigene Zusammensetzung an Mineralstoffen. Foto: Silke Heyer/dpa-tmn Mineralwasser: Auf die Inhaltsstoffe kommt es an In jedem Mineralwasser sind unterschiedlich viele Mineralstoffe. Das richtige Wasser könne einem Mineralstoffmangel entgegenwirken, sagen Experten. Doch: Wer sollte welches Wasser trinken?
Die Kritiker des Bluttests befürchten, dass künftig mehr Frauen Abtreibungen vornehmen. Foto: Tobias Kleinschmidt Experten befürchten mehr Abtreibungen bei Down-Syndrom Mit einem Bluttest können Schwangere die Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms bei ihrem Kind berechnen lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss will diesen zur Kassenleistung für Risiko-Schwangere machen. Verbände befürchten dadurch noch mehr Abtreibungen.
«Kreidezähne» erkennt man an den Farbveränderungen und dem Einbruch der Oberfläche. Kinder mit dieser Erkrankung sollten regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Foto: Prof. Dr. Norbert Krämer Zahnärzte warnen vor neuer Volkskrankheit «Kreidezähne» Sind bei Kindern die Zähne zerfurcht und gelblich verfärbt, werden sie auch als «Kreidezähne» bezeichnet. Laut Medizinern ist die Erkrankung, die zu großen Zahnschäden führen kann, inzwischen stark verbreitet.
Unsanft geweckt: Fuß- und Wadenkrämpfe treten bei vielen Betroffenen vor allem im Schlaf auf. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wenn Füße und Zehen plötzlich krampfen Er reißt einen aus dem Schlaf und attackiert einen im Alltag: Ein Krampf im Fuß gehört zu den unschöneren Überraschungen. Kommt das immer wieder vor, steckt vielleicht eine Krankheit dahinter. Nur welche?