Schlaganfall und Herzinfarkt: blutfettwerte überprüfen

03.06.2016
Das Risiko für Gefäßverkalkung hängt auch vom Alter ab. Männer sollten daher ab 45 und Frauen ab 55 regelmäßig zur Kontrolluntersuchung gehen. Überschüssiges Cholesterin lagert sich in den Gefäßwänden ab. Das kann gefährlich sein.
Ein Butterbrot liegt auf einem Frühstücksbrett. Foto: Jens Büttner
Ein Butterbrot liegt auf einem Frühstücksbrett. Foto: Jens Büttner

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Hohe Cholesterinwerte sind ein Risikofaktor für Arterienverkalkung. Vergrößern sich die Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße oder platzen sogar, kann das zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Besonders die Werte des sogenannten LDL-Cholesterins und Lipoproteins sind hier entscheidend. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (Lipid-Liga) anlässlich des Tages des Cholesterins (3. Juni) hin.

Da manche Fettstoffwechselstörungen vererbt werden könnten, sollten Menschen, bei denen in der Familie solche Störungen bekannt sind oder bei denen es in der Verwandtschaft Fälle von Herzinfarkt oder Schlaganfall gegeben hat, die eigenen Blutfettwerte im Blick behalten.

Weil auch ein ungünstiger Lebensstil zu erhöhten Blutfettwerten führen kann, ist es außerdem wichtig, sich ausreichend zu bewegen, nicht zu rauchen, Übergewicht zu vermeiden und Stress zu reduzieren. Zudem ist eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse und möglichst wenig tierischem Fett ratsam.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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