Reiter brauchen ein Ausgleichstraining

13.03.2019
Beim Reiten kommt es auf eine gelöste Körperhaltung an. Wer etwa mit hochgezogenen Schultern auf dem Pferd sitzt, kann keine korrekte Zügelhilfe geben. Reiter sollten daher ihren Rumpf trainieren.
Als Dressur-Weltmeisterin weiß Jessica von Bredow-Werndl, wie wichtig ein gestärkter Oberkörper ist. Sie empfiehlt eine Übung zur Brustwirbelsäulen-Rotation. Foto: Friso Gentsch
Als Dressur-Weltmeisterin weiß Jessica von Bredow-Werndl, wie wichtig ein gestärkter Oberkörper ist. Sie empfiehlt eine Übung zur Brustwirbelsäulen-Rotation. Foto: Friso Gentsch

Hamburg (dpa/tmn) - Wer ausbalanciert reiten will, muss Ausgleichssport machen. Sonst das Risiko für eine verspannte Schulterpartie groß.

Diese beeinflusst neben der Gesundheit des Reiters auch dessen Zügeleinwirkung. Das Gegenmittel ist gezieltes Training am Boden, heißt es in der Fachzeitschrift «St. Georg» (Ausgabe 3/19).

Eine geeignete Übung hierfür ist laut der Dressur-Weltmeisterin Jessica von Bredow-Werndl beispielsweise die Brustwirbelsäulen-Rotation: Auf einer Matte den Fersensitz einnehmen und beide Arme auf der Matte nach vorne strecken. Beine hüftbreit positionieren. Den linken Arm anwinkeln, die linke Hand an den Hinterkopf legen und den Ellenbogen so lange nach oben drehen, bis die linke Handfläche zur Decke zeigt. Der Kopf dreht dabei mit, während der rechte Arm während der gesamten Übung gestreckt bleibt. Anschließend langsam zurück in die Ausgangsposition drehen. Die Übung acht- bis zehnmal wiederholen und dann auf der Gegenseite analog ausführen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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