Räucherlachs und Möhrensticks sind nichts für Babys

07.11.2019
Wenn Mama und Papa am Esstisch schlemmen, wollen sie schon mal das Baby am Genuss teilhaben lassen. Doch auch Ministückchen von Rohem, Geräuchertem oder Hartem können dem Baby schaden.
Probieren lassen? Für Babys sind Ministückchen von Geräuchertem oder Möhrensticks noch nichts. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Probieren lassen? Für Babys sind Ministückchen von Geräuchertem oder Möhrensticks noch nichts. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Baierbrunn (dpa/tmn) - Wollen Eltern ihrem Baby am Familientisch mal kleine Stückchen von Räucherlachs oder Carpaccio zum Probieren geben, meinen sie das vielleicht gut. Aber für Babys sind solche Geschmackserfahrungen noch nicht geeignet, warnt die Zeitschrift «Baby & Familie» (Ausgabe 11/2019).

In Rohem und Geräuchertem könnten Keime wie Noroviren, Listerien oder Salmonellen stecken, die Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen und Durchfall verursachen können. Da der Darm von Babys noch nicht besonders widerstandsfähig ist, sollte er nicht unnötig belastet werden.

Auch Nüsse, Apfelschnitze oder Möhrensticks seien im ersten Lebensjahr tabu. Denn alles, was hart ist, muss intensiv gekaut werden. Deshalb ist die Gefahr hoch, dass sich das Kind verschluckt oder Stückchen in die Luftröhre gelangen. Weichgekochte Möhren oder Nudeln könnten aber durchaus Breimahlzeiten ergänzen, wenn das Kind die Nahrung mit der Zunge am Gaumen zerdrücken kann.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Aufgepasst bei der Wahl von Grillwürstchen: Wiener Würstchen sind nicht für den Grill geeignet. Foto: Maurizio Gambarini/dpa Gepökeltes und Geräuchertes gehört nicht auf den Grill Statt Bratwürstchen einfach Wiener Würstchen auf den Grill legen? Ernährungsexperten raten davon ab. Denn gepökelte oder geräucherte Fleischwaren können durch die Hitze eine krebserregende Wirkung entfalten.
Imbiss auf vier Rädern: Der Foodtruck von «RibWich» tourt seit 2011 durch Deutschland. Foto: RibWich Foodtrucks - Deluxe-Straßenimbiss auf Rädern Es soll schnell gehen, lecker schmecken - und am besten auch noch gesund sein. Rollende Imbissbuden bieten inzwischen auch in Deutschland Edel-Fastfood für Feinschmecker. Und die können ihre Streetfood-Klassiker auch daheim zubereiten.
Lecker, saftig und nicht süß: Die besondere Zutat in diesem Kuchen sind geraspelte Rote Bete. Foto: Kristina Jansson & Natalie Russi/www.fona.ch/dpa-tmn Bodenständig, aber besonders: Rote Bete schmeckt auch süß Sie verleiht vielen Gerichten ein intensives Pink: Trotzdem weiß nicht jeder etwas mit Roter Bete beim Kochen anzufangen. Viel falsch machen kann man mit der Knolle aber gar nicht. Sie schmeckt sowohl roh als auch gekocht, gebacken oder im Kuchen.
Aus Steckrüben lassen sich schnell und einfach vegetarische Schnitzel machen. Foto: Holger Hollemann/dpa Vegetarisches Schnitzel: Steckrüben mit Semmelbröseln braten Unter einem Schnitzel stellen sich die meisten Fleisch vor. Doch es gibt auch alternative Variationen. Dafür eignen sich unter anderem Steckrüben. Ihr Geschmack hängt jedoch von der Beschaffenheit der Schale ab.