Nicht sofort nach Feierabend in den Urlaub starten

17.06.2019
Nach einem hektischen Arbeitstag schnell noch die Koffer packen und dann ab in den Urlaub? Es geht auch entspannter. Eine Psychologin erklärt, warum man besser etwas Pufferzeit einplanen sollte.
Den Berufsalltag erleben viele Menschen als Hektik und Stress - den sollte man besser nicht mit in den Urlaub. Foto: Angelika Warmuth
Den Berufsalltag erleben viele Menschen als Hektik und Stress - den sollte man besser nicht mit in den Urlaub. Foto: Angelika Warmuth

Baierbrunn (dpa/tmn) - Um keine kostbare Urlaubszeit zu verplempern, arbeiten viele bis zur letzten Minute und fahren dann nach der Arbeit gleich in den Urlaub.

Aufgeputscht vom Pack-Marathon und der Anstrengung am letzten Arbeitstag direkt am Nachmittag oder Abend aufzubrechen, führt meist zu Stress. Das erklärt Psychologin Jessica de Bloom in der Zeitschrift «Baby & Familie» (Ausgabe 6/2019).

Besser sei es, den letzten Arbeitstag mit Sport ausklingen zu lassen. Das senkt den Pegel der Stresshormone im Blut, so de Bloom. Auch bei der Heimkehr täte allen ein Puffer gut, um in Ruhe auszupacken und sich wieder einzuleben. Mit Kleinkindern sollte man dafür mindestens ein Wochenende einplanen.

Um überhaupt langsam wieder in den Alltag einzufädeln, empfiehlt die Psychologin, die Arbeitswoche an einem Mittwoch zu beginnen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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