Neurodermitis bei Kindern: Drei Tipps für bessere Nächte

11.05.2022
Wenn es juckt und juckt, ist an erholsamen Schlaf kaum zu denken: Kinder mit Neurodermitis sind im Alltag daher oft übermüdet. Was betroffene Familien tun können, damit die Nächte besser werden.
Erholsamer Schlaf - der ist für Kinder mit Neurodermitis und ihre Eltern oft nicht möglich. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Erholsamer Schlaf - der ist für Kinder mit Neurodermitis und ihre Eltern oft nicht möglich. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Juckende Haut durch Neurodermitis raubt betroffenen Kindern oft den Schlaf. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe gibt Tipps, wie Familien besser mit der Situation umgehen können.

Bettdecke und Schlafanzug sollten nicht zu warm sein. Denn: Schwitzen reizt die Haut, was den Juckreiz fördern kann. Auch die Raumtemperatur sollte deshalb nicht zu hoch sein.

• Bei einer nächtlichen Kratzattacke können Eltern ihren Kindern beistehen. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe rät dazu, einen kühlen Lappen auf die Haut zu legen und das Kind mit einer Einschlafgeschichte oder Traumreise zu beruhigen.

• Damit sich das Kind seine Haut beim Kratzen nicht verletzt, sind die Fingernägel am besten kurz gefeilt. Auch leichte Baumwollhandschuhe schützen vor Verletzungen.

© dpa-infocom, dpa:220511-99-248324/2

Infoblatt der Deutschen Haut- und Allergiehilfe


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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