Mit Torwartstellung Atemnot vorbeugen

06.07.2020
Das Ausatmen fällt wegen der verengten Bronchien schwer. Gerade bei Anstrengung geraten Menschen mit COPD schnell in Atemnot - die richtige Körperhaltung kann dann helfen.
Hände knapp über die Knie: Bei Luftknappheit hilft die Torwartstellung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
Hände knapp über die Knie: Bei Luftknappheit hilft die Torwartstellung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn

Baierbrunn (dpa/tmn) - Bei drohender Atemnot hilft lungenkranken Menschen die Torwartstellung. Dabei gehen sie leicht in die Knie und stützen ihre Hände auf den unteren Teil der Oberschenkel.

Sofern ein Gelände in greifbarer Nähe ist, kann man sich auch dort abstützen, wenn die Luft knapp zu werden droht, berichtet die Zeitschrift «Senioren-Ratgeber» (Ausgabe 7/20).

Die Positionen sollten Menschen mit der Lungenkrankheit COPD in Ruhe üben - idealerweise zu zweit mit einem Angehörigen.

Fallen alltägliche Aufgaben wie Zähneputzen oder die Bartrasur schwerer, kann ein Stuhl am Waschbecken helfen. Denn im Sitzen fällt die Körperpflege im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit oftmals leichter.

© dpa-infocom, dpa:200706-99-689027/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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