Mit Badezusätzen richtig entspannen

22.05.2019
Bei einem Entspannungsbad können sich Körper und Geist ideal erholen. Wer den Badezusätze direkt im Wasserstrahl auflöst, erhält das intensivste Aroma. Was ist außerdem zu beachten?
Mit einem Badezusatz wird das Vollbad zur Wellnesseinheit. Für die optimale Wirkung sollte die Wassertemperatur zwischen 36 und 38 Grad liegen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Mit einem Badezusatz wird das Vollbad zur Wellnesseinheit. Für die optimale Wirkung sollte die Wassertemperatur zwischen 36 und 38 Grad liegen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Badezusätze können das Wohlbefinden fördern. Sie entfalten ihre Wirkung und ihren Duft am besten, wenn man sie direkt in den Wasserstrahl gibt. Dazu rät der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.

Baldrianwurzelextrakte wirken beispielsweise beruhigend und entspannend, Mandelöl pflegt und glättet die Haut, während Orangenöle und Orangenblütenwasser die Haut erfrischen und ihre Feuchtigkeit bewahren.

Auch die Temperatur des Wassers ist entscheidend für die Wirkung. «Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 36 und 38 Grad», erklärt IKW-Expertin Birgit Huber. «Ein zu heißes Bad (39 bis 43 Grad) macht müde und trocknet die Haut aus.» Wassertemperaturen von 24 bis 29 Grad erfrischen hingegen nach körperlicher Anstrengung. Der Körper kann die aufgestaute Hitze besser über die Haut entweichen lassen.

Man sollte nicht länger als 15 Minuten in der Wanne verbringen. «Wichtig ist, das Bad langsam zu verlassen, damit der Kreislauf sich auf die veränderten Bedingungen außerhalb der Wanne umstellen kann», erklärt Huber. «Da allzu häufige Wannenbäder die Haut auslaugen, sollte sie zusätzlich mit Pflege versorgt werden.» Dazu eignen sich Körperlotion oder Hautöl, die in kreisenden Bewegungen einmassiert werden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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