Im Schnitt hat jeder drei beste Freunde

30.07.2019
Wer viel Zeit mit seinen Freunde verbringt, den wird folgendes nicht wundern: Die Deutschen sind nicht alleine, denn fast jeder hat im Schnitt drei gute Freunde.
Fast alle Befragten (96 Prozent) sind sich einig, dass gemeinsame Zeit die Freundschaft verbessert. Foto: Angelika Warmuth
Fast alle Befragten (96 Prozent) sind sich einig, dass gemeinsame Zeit die Freundschaft verbessert. Foto: Angelika Warmuth

Hamburg (dpa/tmn) - Ein Freund, ein guter Freund - davon haben die Menschen in Deutschland im Schnitt gleich drei (3,3). Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Statista.

Männer kommen dabei im Mittel auf 3,6. Frauen haben ein bisschen weniger: 2,9. Jeder Vierte (27 Prozent) gibt an, sogar vier und mehr Freunde zu haben. Fast jeder Zehnte (9 Prozent) hat dagegen gar keinen Freund.

Und wie viel Zeit verbringt man mit dem Besten, was es gibt auf der Welt? Im Osten sind es durchschnittlich 10 Stunden pro Woche. Im Süden werden für beste Freunde 7,7 Stunden aufgewendet, im Norden sind es 9,4, im Westen 9 Stunden. Fast alle Befragten (96 Prozent) sind sich allerdings einig, dass gemeinsame Zeit die Freundschaft verbessert.

Für die repräsentative Umfrage hat Statista im Juli 2019 im Auftrag des Geschenkeanbieters mydays 1000 Menschen in Deutschland im Alter von 18 bis 78 Jahren befragt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Tiefe Beziehungen und ein guter Freundeskreis können Gefühle von Einsamkeit auffangen. Problematisch sei hingegen, sich sozial isoliert zu fühlen. Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa Wenn Einsamkeit krank macht Jeder Mensch fühlt sich hin und wieder einsam. Wer aber chronisch davon betroffen ist, lebt oft ungesünder. Und kann körperlich Schaden nehmen.
Psychiater Manfred Spitzer ist sich sicher: Einsame Menschen erkranken häufiger als an andere an Krebs, Depressionen oder Demenz. Foto: Julian Stratenschulte Manfred Spitzer über die Krankheit Einsamkeit Aus Sicht des Ulmer Psychiaters Manfred Spitzer ist Einsamkeit ein Megatrend, der nicht unterschätzt werden darf. In seinem neuen Buch will der Hirnforscher belegen: Einsamkeit ist eine Krankheit - noch dazu ansteckend und sogar tödlich.
Einkaufen, Bahn fahren, Freunde treffen oder die Kinder von der Schule abholen - immer mehr Leute machen das alles mit Kopfhörern im Ohr. Foto: Rolf Vennenbernd/Illustration Kopfhörer-Trend sorgt für Irritationen Einkaufen und Bahn fahren, aber auch Freunde treffen und angeblich sogar Sex: immer mehr Leute behalten ihre drahtlosen Kopfhörer in allen Lebenslagen im Ohr. Und so manches Gegenüber fragt sich: «Hört der mir eigentlich noch zu?»
Mit dem Smartphone lässt sich schwer konkurrieren: Wer ungestört Zeit mit Freunden verbringen will, sollte das Handy weglegen - und andere ebenfalls darum bitten. Foto: Christin Klose Freizeitbeschäftigung: Wie wichtig handyfreie Zeit ist Das Smartphone verbindet Menschen - aber nicht nur: Dauerscrollen und Liken nerven das Gegenüber und stören die Kommunikation. Wer merkt, dass er in seiner Freizeit lieber aufs Display statt in ein echtes Gesicht guckt, sollte gegensteuern.