Heißgetränke nicht in Reichweite von Kinderhänden stellen

01.12.2021
Nicht nur brennende Kerzen bergen in der Adventszeit für Kinder Verletzungsgefahr. Verbrühungen durch heißen Tee oder Glühwein sind ebenso gefährlich. So vermeiden Eltern folgenschwere Missgeschicke.
Verbrühungsgefahr: Wer einen heißen Glühwein trinkt, sollte sein Kind nicht gleichzeitig auf dem Arm tragen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
Verbrühungsgefahr: Wer einen heißen Glühwein trinkt, sollte sein Kind nicht gleichzeitig auf dem Arm tragen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Norderstedt (dpa/tmn) - Kerzen auf dem Adventskranz und Feuer im Kamin: In der Vorweihnachtszeit gibt es viele Feuerquellen, auf die Eltern ein Auge haben sollten.

Ebenso gefährlich wie Verbrennungen sind für Kinder Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten, warnt die Initiative «Paulinchen» für brandverletzte Kinder. Umso wichtiger sind die folgenden Ratschläge:

- Wer einen heißen Weihnachtspunsch oder Tee trinkt, sollte sein Kind dabei nicht auf dem Arm halten oder auf dem Schoß platzieren.

- Heiße Getränke und Speisen werden auf dem Tisch am besten außer Reichweite gestellt, da sie sonst schnell von den Kinderhänden gegriffen werden können. Der Rand der Arbeitsplatte in der Küche und der Fußboden sind weitere schlechte Abstell-Orte für Heißgetränke.

- Und so festlich es auch aussieht: Eltern kleiner Kinder verzichten lieber auf herabhängende Tischdecken, da sich der Nachwuchs sonst daran hochziehen und so mit dem auf dem Tisch stehenden Tee oder Kaffee übergießen und verbrühen kann.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-217582/2

Infofilm: Gefahr durch heiße Flüssigkeiten für Kinder


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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