Gründliches Einseifen der Hände hält Keime in Schach

15.10.2019
Eine Erkältung kann mit einem Händeschütteln beginnen. Jährlich erinnert daher am 15. Oktober der Internationale Hände-Waschtag daran, wie sich die Keime in Schach halten lassen.
Sorgfältig und vor allem lange genug einseifen - das ist beim Händewaschen wichtig. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn
Sorgfältig und vor allem lange genug einseifen - das ist beim Händewaschen wichtig. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Das A und O beim Händewaschen ist genug Zeit. 20 bis 30 Sekunden sollten die Hände gründlich eingeseift werden, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die meisten Menschen nehmen sich diese Zeit nicht.

So geht es richtig: Zuerst werden die Hände unter fließendem Wasser nass gemacht. Ob warm oder kalt, ist dabei egal. Dann wird am besten mit einer milden, pH-neutralen Waschsubstanz rund eine halbe Minute eingeseift und danach unter fließendem Wasser abgespült. Zum Schluss werden die Hände an einem sauberen Tuch sorgfältig abgetrocknet.

Krankheitserreger werden schnell von Hand zu Hand weitergereicht: Ob beim festen Händedruck oder über Computermaus, Telefonhörer und Türklinke. Über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen gelangen sie dann in den Körper. Regelmäßiges Händewaschen kann diesen Übertragungsweg leicht unterbrechen.

BZgA-Information zum Händewaschen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Mindestens 20 Sekunden lang: Für das Händewaschen sollte man sich ruhig etwas mehr Zeit nehmen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Mit Handtuch und Seife gegen die Keime Die Tastatur am Geldautomaten, der Haltegriff in der Bahn, und noch viel schlimmer: andere Menschen! Keimschleudern lauern in unserem Alltag hinter jeder Ecke - regelmäßiges Händewaschen ist daher unumgänglich. Doch kaum jemand weiß, wie es richtig geht.
Pflegende sollten ihre Hände gründlich waschen. Foto: Felix Kästle/dpa Handhygiene-Tipps für Pflegende In der Erkältungszeit ist Händewaschen ein großes Thema. Gerade in der Pflege ist dann erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Wie können Pflegende sich und andere vor Krankheitserregern schützen?
Ob flüssig oder fest - mit welcher Seife man sich die Hände wäscht, ist hygienisch gesehen egal. Foto: Andrea Warnecke Feste Seife muss keine Keimschleuder sein Die Verwendung von fester Seife zum Händewaschen spart Plastik- und Verpackungsmüll ein. Viele bleiben trotzdem bei der Flüssigseife, oft aus Sorge, dass die Seife mit Bakterien belastet ist.
Achtung, Keimschleuder: Auf Scheinen und Münzen können Bakterien lauern. Foto: dpa-tmn Machen Scheine und Münzen krank? Der Haltegriff in der S-Bahn kann eine Keimschleuder sein - das wissen viele. Für den 5-Euro-Schein in der Tasche gilt das jedoch ebenso. Zum Glück gibt es dagegen ein einfaches Mittel.