Gefährliche Härchen: Vorsicht vorm Eichenprozessionsspinner

04.06.2021
Sie bewegen sich in Reih und Glied - im wahrsten Sinne des Wortes: Eichenprozessionsspinner. Warum die Raupen so gefährlich sind.
So sehen die Raupen des Eichenprozessionsspinners aus. Foto: Friso Gentsch/dpa/dpa-tmn
So sehen die Raupen des Eichenprozessionsspinners aus. Foto: Friso Gentsch/dpa/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Vielerorts sind Eichenprozessionsspinner unterwegs. Die Brennhaare dieses Schädlings können allergische Hautreaktionen, Augenreizungen, Husten, Halsschmerzen und Fieber auslösen, warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). In seltenen Fällen lösten sie auch einen allergischen Schock aus. Wer spürbare Reaktionen hat, sollte das im Zweifel ärztlich abklären und in der Praxis auf den Kontakt mit den Härchen hinweisen.

Areale, in denen der Eichenprozessionsspinner aktiv ist, sollte man möglichst meiden. Die Härchen der Raupen finden sich nicht nur an den Tieren. Sie liegen auch in der Umgebung ihrer Nester und der Pfade, auf denen sie sich bewegen. Wind kann sie über weite Strecken verteilen. Berühren sollte man weder die Tiere noch ihre Gespinstnester.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-861511/2

LWF Bayern zu Eichenprozessionsspinner

Julius-Kühn-Institut u. a. zur Verbreitung des Schädlings

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Verfasser: dpa-infocom GmbH

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