Erschöpfungssignale bei Hitze immer ernstnehmen

17.07.2020
Plötzlich schmerzt der Kopf oder es ist einem schwindelig: Bei Aktivitäten in der prallen Sonne kann es zu einer Hitzeerschöpfung kommen. Warum eine kurze Pause dann unbedingt angeraten ist.
Im Schatten hinsetzen und etwas trinken: Das hilft oft schon, wenn der Körper in der Hitze Erschöpfungssignale zeigt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Im Schatten hinsetzen und etwas trinken: Das hilft oft schon, wenn der Körper in der Hitze Erschöpfungssignale zeigt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) – Wer sich an heißen Tagen verausgabt und dabei Kopfschmerzen bekommt oder sich schwach und verwirrt fühlt, sollte umgehend eine Pause machen. Denn dahinter könnte eine sogenannte Hitzeerschöpfung stecken.

Diese kann sich auch durch Übelkeit und Schwindel äußern, erläutert die Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 15. Juli 2020). Der Blutdruck sinkt dann und die Körpertemperatur steigt ein wenig. Doch etwas Ruhe im Schatten und viel Trinken bringen einen meist schnell wieder in die Spur.

Schont man sich dagegen nicht, kann es gefährlich werden – und zwar dann, wenn aus der Erschöpfung ein Hitzschlag wird. Bewegen und Sprechen fällt Betroffenen dann schwer, die Körpertemperatur steigt stark an, mitunter auf mehr als 40 Grad. Es kann zu epileptischen Anfällen und Bewusstlosigkeit kommen, innere Organe können versagen.

Bei einem Hitzschlag muss der Körper schnell gekühlt und der Betroffene rasch in ein Krankenhaus gebracht werden.

© dpa-infocom, dpa:200716-99-820771/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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