Erschöpft und zynisch: Anzeichen eines Burn-outs erkennen

21.03.2016
Wer bei sich Erschöpfungserscheinungen feststellt, sollte ein Burn-out nicht ausschließen. Aber auch körperliche Erkrankungen könnten hinter den Stresssymptomen stecken.
Ignoriert man Burn-out-Symptome zu lange, kann dies auch zu Depressionen führen. Foto: Marijan Murat
Ignoriert man Burn-out-Symptome zu lange, kann dies auch zu Depressionen führen. Foto: Marijan Murat

Krefeld (dpa/tmn) - Schlafprobleme, Erschöpfung und ständige Anspannung können erste Anzeichen eines Burn-outs sein.

Das gilt insbesondere dann, wenn die Stresssymptome auch nach Erholungsphasen wie einem Wochenende nicht abklingen, erklärt Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP).

Wer trotz solcher Phasen weiter an diesen Stresssymptomen leidet und außerdem beobachtet, dass er zum Beispiel sehr zynisch in Bezug auf die Arbeit ist oder in der eigenen Leistung abfällt, sollte diese Anzeichen von einem Arzt abklären lassen.

Denn ein Burn-out kann sonst zum Beispiel zu Depressionen führen. Auch Bluthochdruck und Tinnitus sind mögliche Folgen. Wichtig ist der Gang zum Arzt aber noch aus einem anderen Grund: Denn typische Burn-out-Symptome können in manchen Fällen auch auf ganz andere Beschwerden hinweisen, etwa Schilddrüsenerkrankungen.


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