Drei Stunden pro Woche: Zum Abnehmen genügend Sport treiben

25.05.2016
Um den Körper wieder in Form zu bringen, ist neben einer gesunden Ernährung auch regelmäßiger Sport wichtig. Vor allem Bauch, Beine und Po brauchen dann ein spezielles Training. Der Weg zum Wunsch-Body erfordert jedoch auch etwas Geduld. Tipps zum Abnehmen:
Eine Diät allein verhilft nicht zu den gewünschten Konturen. Optimal ist es, auch dreimal pro Woche aktiv zu werden. Foto: Kai Remmers
Eine Diät allein verhilft nicht zu den gewünschten Konturen. Optimal ist es, auch dreimal pro Woche aktiv zu werden. Foto: Kai Remmers

Zum Abnehmen drei Stunden Sport pro Woche einplanen

Wer abnehmen möchte, sollte neben einer Ernährungsumstellung am besten drei Stunden in der Woche Sport treiben. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein Westfalen. Demnach sind dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten Ausdauertraining und zweimal pro Woche Muskelaufbautraining ideal. Muskelaufbau ist etwa beim Training an Geräten oder gezielt auch bei Body-Forming-Programmen wie Bauch-Beine-Po-Kursen möglich. Als Ausdauertraining kommt zum Beispiel Walken, Laufen, Radfahren oder Schwimmen infrage.

Ernährungsumstellung dauert ein Jahr

Wenn es ums Abnehmen geht, haben viele Menschen hohe Erwartungen und hoffen auf einen schnellen Erfolg. Wer dann feststellt, dass das nicht klappt, fällt oft in alte Essgewohnheiten zurück, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Deshalb braucht es vor allem Geduld. Denn die Ernährung umzustellen, dauere in der Regel ein Jahr oder auch mehr.

Bei einer Diät sollte man sich kleine Ausnahmen gönnen

In manchen Bereichen sind eiserne Regeln nicht zielführend: Etwa ein kategorisches Süßigkeitenverbot im Rahmen einer Diät. Darauf weist Ernährungswissenschaftler Thomas Ellrott in der Zeitschrift «Psychologie heute compact» (Heft 44) hin. Besser sei es, sich ab und an eine kleine Ausnahme zu erlauben. Eine Zeit lang schaffe man es meist, die Regeln tapfer einzuhalten. Aber wenn man etwa im Stress die selbst gesetzte Grenze ein kleines bisschen überschreitet und etwa ein Stück Schokolade isst, könne das einen «Deichbruch» auslösen, erläutert Ellrott: Nach dem Motto «Alles egal» bekommen viele einen regelrechten Essanfall. Passiert das häufiger, kommen unterm Strich sogar mehr Kalorien zusammen, als wenn man sich einen gewissen Spielraum erlaubt.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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