Die zweite Welle: Comic erklärt Kindern die Pandemie

24.11.2020
Alle Regeln rund um Corona verstehen? Das kann schon Erwachsene überfordern. Wie geht es da erst Kindern? Ein Comic zum Zusammenbasteln soll ihnen dabei helfen.
Basteln, um zu begreifen: Ein Comic kann Kindern dabei helfen, die Corona-Pandemie anschaulicher zu machen. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Basteln, um zu begreifen: Ein Comic kann Kindern dabei helfen, die Corona-Pandemie anschaulicher zu machen. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Witten (dpa/tmn) - Wie erkläre ich meinem Kind die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen? Gar nicht so einfach. Leichter fallen könnte es Eltern mit einem neuen Comic, das sie zusammen mit den Kindern basteln. Forscher der Uni Witten/Herdecke haben es gemeinsam mit der Hamburger Künstlerin Marambolage entworfen.

Bei dem Comic handelt es sich um ein online verfügbares Zine, das die Kinder ausdrucken, zuschneiden und zu einem kleinen Buch zusammenfalten können.

«Wir haben es für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren erstellt, um ihnen auf einfache Weise die derzeitige Corona-Situation zu erklären und ihnen zu zeigen, dass auch sie etwas tun können», erklärt Michael Galatsch von der Uni Witten/Herdecke, der das Zine erarbeitet hat.

Themen des Zines sind unter anderem die zweite Welle, die AHA-Tricks, Masken tragen sowie auf sich selbst und andere achten. Beim Basteln haben Eltern außerdem die Chance, mit ihren Kindern über die aktuelle Situation zu sprechen und nach ihren Sorgen und Wünschen zu fragen.

© dpa-infocom, dpa:201124-99-444846/2

Corona-Comic zum Herunterladen


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Ein harter Lockdown vermasselt vielen Familien die diesjährige Weihnachtsplanung. Foto: Federico Gambarini/dpa Was Sie zu Weihnachten jetzt wissen sollten Der harte Lockdown in Deutschland beginnt acht Tage vor Heiligabend, Weihnachten soll nur im kleinen Kreis gefeiert werden. Gerade Familien stehen nun vor vielen Fragen - und schweren Entscheidungen.
Gleichzeitig am Laptop arbeiten und die Kinder betreuen: Viele Eltern sind durch die Gleichzeitigkeit von Homeoffice und Kita-Schließung besonders belastet. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Ohne Notbetreuung in Not: Was tun, wenn Familien leiden? Kinderbetreuung und Homeoffice lassen sich kaum vereinen, denn Kinder brauchen Ansprache. Die Belastung von Familien steigt mit dem Stress. Eltern sollten nicht versuchen in Allem perfekt zu sein.
Wenn keine Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen, sollte das in Familien frühzeitig angesprochen werden, damit keine falschen Erwartungen entstehen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Weihnachten ohne Geschenke: Geht das - und wenn ja, wie? Das bestellte Paket kommt zu spät an, der Laden hat wegen Corona zu oder man will sich den Einkaufsstress ersparen: Weihnachten ohne Geschenke - geht das? Und wie kann man die Familie vorbereiten?
Anrufen, wenn die Sorgen überhand nehmen: Eltern, aber auch Kinder und Jugendliche können sich an den Hotlines des Kinderschutzbundes beraten lassen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Wenn der Druck im Kessel steigt: Elternberatung per Hotline Kitas und Schulen sind geschlossen, Kinder und Jugendliche müssen zu Hause bleiben. In manchen Familien spitzt sich nun die Lage zu. Der Kinderschutzbund bietet Betroffenen telefonische Beratung an.