Die richtigen Anlaufstellen für Probleme in der Pflege

05.04.2019
Läuft bei der Pflege in einer Einrichtung nicht alles rund, sollten Angehörige reagieren. Doch an wen können sie sich in diesem Fall wenden?
Kommt es in der Pflege zu Problemen, gibt es verschiedene Anlaufstellen für Betroffene. Foto: Peter Steffen/dpa
Kommt es in der Pflege zu Problemen, gibt es verschiedene Anlaufstellen für Betroffene. Foto: Peter Steffen/dpa

Berlin (dpa/tmn) - Ob zu Hause oder im Heim: Probleme rund um die Pflege kann es immer geben. Pflegende und ihre Angehörige haben dann verschiedene Anlaufstellen, je nach Art und Schwere des Problems.

Im ersten Schritt können sie sich an das zuständige Personal wenden, im zweiten an die Pflegekasse. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin.

Darüber hinaus gibt es den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK): Er ist nicht nur für die Begutachtung von Pflegebedürftigen zuständig, sondern zum Beispiel auch für die Qualitätsprüfung von Pflegeheimen.

Dazu gibt es spezielle Aufsichtsbehörden der Länder wie die Heimaufsicht, und je nach Wohnort Initiativen von Sozialverbänden und eigene kommunale Beschwerdestellen oder Ombudsleute. Einen Überblick über mögliche Anlaufstellen gibt die Beratungsdatenbank des ZQP.

Beratungsdatenbank des ZQP


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Um den Pflegegrad einer bedürftigen Person zu ermitteln, muss ein Experte zunächst ein Gutachten erstellen. Ausschlaggebend sind dabei die Bereiche Mobilität, geistige und kommunikative Fähigkeiten, Verhalten, Selbstversorgung, Umgang mit Erkrankungen und Belastungen sowie soziale Kontakte. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa Pflegebegutachtung: Was Betroffene wissen müssen Diese Änderung gilt seit Anfang dieses Jahres: Statt drei Pflegestufen gibt es nun fünf Pflegegrade. Für deren Ermittlung bedarf es zunächst einer Begutachtung, bei der sechs Bereiche eine besonders große Rolle spielen.
Wer Leistungen der Pflegeversicherung erhält, hat einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung. Foto: Oliver Berg/Symbolbild Wer bei der Pflegekraft-Suche berät und hilft Vertrauenswürdig, gut ausgebildet und freundlich - die Suche nach einer passenden Pflegekraft ist nicht einfach. Und die Ansprüche sind hoch - schließlich verbringt die Pflegekraft viel Zeit mit dem Pflegebedürftigen. Kostenlose Beratungsstellen bieten Hilfe.
Innerhalb der gleichen Einrichtung sollen die Eigenanteile aller Bewohner ab Pflegegrad zwei gleich hoch sein. Foto: Arno Burgi Pflegesystem: Mehr Leistungen für mehr Betroffene In gut zwei Wochen startet die zweite Stufe des Pflegestärkungsgesetzes II. Pflegebedürftige werden nach einem neuen Begutachtungssystem neu eingestuft - mit Bestandsgarantie.
Damit Pflegebedürftige beim Duschen nicht ausrutschen, kann in der Duschwanne eine Anti-Rutsch-Beschichtung angebracht werden. Foto: Oliver Berg Anti-Rutsch-Schicht für Pflegebedürftige bezahlen lassen Im höheren Alter ist es oft nicht mehr so einfach, auf glatten oder nassen Oberflächen die Balance zu halten. Pflegebedürftige können bei der Pflegekasse die Kostenübernahme für Anti-Rutsch-Beschichtungen beantragen.