Chronisch kranke Kinder im Flugzeug

29.07.2019
Man muss viel beachten, wenn man mit seinem chronisch kranken Kind eine Flugreise plant. Beispielsweise an ausreichende Medikamente denken. Aber das ist längst nicht alles.
Man muss viel beachten, wenn man mit seinem chronisch kranken Kind eine Flugreise plant. Foto: Boris Roessler/dpa
Man muss viel beachten, wenn man mit seinem chronisch kranken Kind eine Flugreise plant. Foto: Boris Roessler/dpa

Köln (dpa/tmn) - Diabetes, Asthma, Epilepsie - wer mit einem chronisch kranken Kind verreist, muss genügend Medikamente mitnehmen. Und die gehören bei einer Flugreise bruchsicher verpackt ins Handgepäck.

Damit es bei Spray und Spritze mit der Fluggesellschaft oder bei der Einreise ins Urlaubsland keine Probleme gibt, hilft eine Bescheinigung des Kinderarztes. Das rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Darauf sollte stehen, dass es sich um persönlich benötigte Medikamente handelt. Vermerkt wird nicht nur der Name des Arzneimittels, sondern auch der sogenannte Generic-Name, ein internationaler Freiname. Bei Verlust des Medikaments können Ärzte und Apotheker so vor Ort für Ersatz sorgen. Auch sonstige für eine Behandlung oder Rezeptausstellung notwendigen Dokumente gehören ins Reisegepäck.

Da sich immer mal ein Abflug verzögern oder ein Flug umgeleitet werden könne, empfiehlt der BVKJ außerdem, während des Fluges die anderthalbfache oder doppelte Menge der benötigten Medikamente dabeizuhaben.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
20 000 Apotheken gibt es in Deutschland. Werden es bald weniger? Seit kurzem schrillen die Alarmglocken in der Branche. Foto: Patrick Pleul Wandel in der Apothekenbranche - Profitieren Verbraucher? Das rote «A» ist unübersehbar in Einkaufsstraßen und anderswo in den Städten - 20 000 Apotheken gibt es in Deutschland. Werden es bald weniger? Seit kurzem schrillen die Alarmglocken in der Branche.
Offenbar gibt es häufiger eine ADHS-Diagnose, wenn besonders junge Kinder eingeschult werden. Foto: Julian Stratenschulte Studie: Es gibt mehr hyperaktiven Kinder ADHS ist keine neue Krankheit des 21. Jahrhunderts. Der Frankfurter Kinder- und Nervenarzt Heinrich Hoffmann brachte das Phänomen schon 1847 mit seiner «Geschichte vom Zappelphilipp» auf den Punkt. Allerdings fehlten damals systematische Untersuchungen.
In vielen Gemeinden dürfen Medikamente im Hausmüll entsorgt werden. In die Toilette gehören sie dagegen nicht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn So sieht eine gut sortierte Hausapotheke aus Schmerzmittel haben die meisten im Haushalt herumliegen. In eine Hausapotheke gehört aber noch viel mehr, vom Verbandsmaterial bis zur Notfalltelefonnummer. Und auch sonst gibt es einiges zu beachten: Ins Bad gehört die Hausapotheke zum Beispiel nicht.
Das atopische Ekzem - bekannt als Neurodermitis - tritt häufig schon im Kindesalter auf. Eine Therapie aus der richtigen Pflege und Medikamenten kann Schübe hinauszögern. Foto: Oliver Berg/dpa-tmn Wenn der Juckreiz nicht enden will - Neurodermitis behandeln Die Haut ist gerötet, sie schuppt und juckt: Was die meisten unter Neurodermitis kennen, nennt die Medizin ein atopisches Ekzem. Patienten leiden unter wellenartigen Schüben. Die kann man zwar herauszögern, heilen lässt sich die Krankheit nicht.