Beste Noten für Yogamatten aus TPE-Kunststoff und Schurwolle

31.12.2018
Die Zeitschrift «Öko-Test» hat Yogamatten mehrerer Anbieter und Materialien auf ihren Schadstoffgehalt getestet. Die Ergebnisse im Überblick:
Im Test schnitten die Yogamatten aus thermoplastischen Elastomeren (TPE) am besten ab. Foto: Sebastian Gollnow/Symbolbild
Im Test schnitten die Yogamatten aus thermoplastischen Elastomeren (TPE) am besten ab. Foto: Sebastian Gollnow/Symbolbild

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für Yoga braucht man fast nichts - außer einer Matte. Das Angebot dafür im Handel ist groß, die Materialien sind vielfältig.

Das Magazin «Öko-Test» (Ausgabe Januar 2019) hat nun 18 Matten aus Kunststoff, Kautschuk, Schurwolle und Kork auf den Prüfstand gestellt und dabei untersucht, wie schadstoffbelastet das Material ist. Das Ergebnis: 8 der Matten bekamen das Urteil «sehr gut», 5 waren «befriedigend», 4 «mangelhaft» und 1 «ungenügend».

Alle «sehr guten» Kunststoffmatten sind dabei aus thermoplastischen Elastomeren (TPE) gefertigt und kamen ohne Weichmacher aus. Dies sind laut «Öko-Test» die Adidas Yoga Mat (44,95 Euro),Deuser Yoga-Matte mit Kork-Oberfläche (39,95 Euro),Domyos Yoga Mat Club (24,99 Euro),Lotus Design Yogamatte TPE (39,95 Euro),Nike Yoga/Pilates Mat (39,95 Euro) und Schildkröt Bicolor Yoga Mat (29,99 Euro). Zwei Matten aus Schurwolle konnten ebenfalls überzeugen und bekamen das Urteil «sehr gut» - die Bausinger Yogamatte Premium Bio (102 Euro) und die Hessnatur Yogamatte Lammflor (109 Euro) sind aber um einiges teurer.

Die drei PVC-Matten im Test enthielten laut «Öko-Test» Ersatzweichmacher und schnitten mit «befriedigend» oder «mangelhaft» ab. Auch in den Naturkautschukmatten fanden die Tester aus ihrer Sicht bedenkliche Inhaltsstoffe. Von den fünf Modellen waren nur drei «befriedigend», eines war «mangelhaft» und eines «ungenügend».


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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