Beim Schuhkauf für Kinder mit Schablone in den Laden

31.01.2019
Ob ein Schuh passt, findet man bei einem Zweijährigen gar nicht so leicht heraus. Abhilfe schafft eine Schablone des Fußes, denn nicht jedes Kind kann schon in jungen Jahren mitteilen, dass der Schuh drückt.
Passt! Beim Kauf von Kinderschuhen sollten Eltern darauf achten, dass die Füße 17 Millimeter mehr Platz haben als der längste Zeh des Kleinkindes. Foto: Mascha Brichta
Passt! Beim Kauf von Kinderschuhen sollten Eltern darauf achten, dass die Füße 17 Millimeter mehr Platz haben als der längste Zeh des Kleinkindes. Foto: Mascha Brichta

Baierbrunn (dpa/tmn) - Vor dem Kauf von Kinderschuhen sollten Eltern von beiden Füßen ihrer Kleinen eine Papp-Schablone machen. Das rät die Apothekenzeitschrift «Baby & Familie» (Ausgabe 02/2019).

Dazu das Kind auf ein Stück Karton stellen, den Fuß nachzeichnen und an der längsten Zehe noch 17 Millimeter dazugeben. Der ausgeschnittene Abdruck ist im Schuhladen hilfreich, wenn die Sohle eines Modells nicht herausnehmbar ist, um sie mit dem Kinderfüßchen abzugleichen. Die Probe ist notwendig, weil Kleinkinder meist noch nicht sagen können, ob ein Schuh drückt.

Bei der Entscheidung für einen Kinderschuh sollten Eltern knautschbare statt steife Modelle wählen und auf eine biegsame und rutschfeste Laufsohle achten. Alle vier Wochen sei zudem die Fußlänge nachzumessen.

Im Alter von ein bis drei Jahren wachsen Füße etwa 1,5 Millimeter pro Monat. Daher wird nach rund vier Monaten ein neues Paar Schuhe fällig. Es sei denn, man entdeckt an unüblichen Stellen des Fußes Rötungen, Druckstellen oder Hornhaut. Auch das deutet auf nicht mehr passende Schuhe hin.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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