Bei Kälte nicht zu heiß duschen

01.02.2019
Im Winter sehnen sich Menschen nach Wärme. Ein heißes Bad oder die heiße Dusche sind jedoch gerade bei frostigen Außentemperaturen nicht gut für die Haut. Die Apothekerkammer erklärt, warum.
Zu heißes Duschen schadet der Haut. Sie trocknet weiter aus, wird schuppig und rissig. Foto: Oliver Berg
Zu heißes Duschen schadet der Haut. Sie trocknet weiter aus, wird schuppig und rissig. Foto: Oliver Berg

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Zu heiß baden oder duschen ist nicht gut für die Haut. Das gilt vor allem bei Kälte, warnt die Landesapothekerkammer Hessen. Denn das heiße Wasser greift den Mantel aus schützendem Fett an, der durch niedrige Temperaturen unterhalb von acht Grad ohnehin schon ausgetrocknet ist.

Die Folge: Die Haut juckt oder schuppt. Oft bilden sich kleine Risse, durch die Bakterien eindringen können. Die Experten raten daher, im Winter nur kurz zu duschen und sich danach gut mit einer reichhaltigen Lotion einzucremen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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