Auf Schmerzmittel vor dem Sport unbedingt verzichten

16.08.2019
Wer seinen Körper zu stark beansprucht, bekommt schnell Probleme mit Bändern und Gelenken. Oft sind Schmerzen die Folge - gerade beim Sport. Den Beschwerden mit Tabletten vorzubeugen, ist jedoch keine gute Idee.
Vor Wettbewerben greifen manche Sportler regelmäßig zu Schmerzmitteln. Das kann aber ernste Folgen für die Gesundheit haben. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Vor Wettbewerben greifen manche Sportler regelmäßig zu Schmerzmitteln. Das kann aber ernste Folgen für die Gesundheit haben. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Köln (dpa/tmn) - Beim Training und vor einem Wettbewerb greifen manche Sportler zu Schmerzmitteln. Wer das regelmäßig macht, muss jedoch ernste gesundheitliche Folgen befürchten, wie Prof. Ingo Froböse in der Zeitschrift «Good Health» (Ausgabe 7/2019) erklärt. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

So kann die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln zu chronischen Gelenk- und Muskelschmerzen führen. Bei starken Anstrengungen kann es sogar zu Störungen und Blutungen in einigen Organsystemen kommen. Außerdem erfüllen Schmerzen eigentlich einen Sinn: Sie warnen den Körper zum Beispiel vor einer Überbelastung. Die Medikamente blockieren aber die Wahrnehmung der Schmerzen. Dadurch wird der Sportler anfälliger für Verletzungen, so Froböse.

Daher gilt die Regel: Nur bei Verletzungen oder Krankheiten zu schmerzlindernden und entzündungshemmenden Arzneien greifen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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