Allergiker joggen am besten morgens

05.03.2020
Wer joggen will, braucht Atemluft. Doch was, wenn ein Heuschnupfen die Atemwege blockiert? In extremen Fällen sollten Allergiker dann aufs Training verzichten - oder auf schlechtes Wetter warten.
Am Morgen ist die Pollenbelastung oft deutlich niedriger - ein Segen für Allergiker. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Am Morgen ist die Pollenbelastung oft deutlich niedriger - ein Segen für Allergiker. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Hannover (dpa/tmn) - Wenn die Nase läuft und die Augen tränen, macht auch die schönste Jogging-Runde keinen Spaß. Heuschnupfen-Patienten sollten ihr Training daher möglichst in die frühen Morgenstunden verlegen, rät die Apothekerkammer Niedersachsen. Dann sei die Pollenbelastung meist deutlich niedriger.

Eine Alternative dazu: Warten, bis es regnet - und dann gleich nach dem Regenguss loslaufen. An Tagen mit extremer Pollenbelastung kann es aber sein, dass all diese Tipps nichts helfen, gerade bei schweren Heuschnupfen-Fällen. Pollenkalender und Wettervorhersagen verraten, wann es besonders schlimm wird. Dann ist es besser, generell auf das Training zu verzichten oder es nach drinnen zu verlegen.

Grundsätzlich sollten Allergiker aber nicht auf Sport verzichten, so die Experten: Denn ein wenigstens leichtes Training verbessert die generelle körperliche Konstitution - und damit auch die Chance, die Pollenflug-Saison gut zu überstehen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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