Wo liegt der Unterschied zwischen Winter- und Sommerlauch?

26.11.2018
Lauch gibt es in Deutschland das ganze Jahr über. Statt Sommerlauch ist nun aber der Winterlauch im Handel. Woran erkennt man den Unterschied und welche Qualitätsmerkmale helfen beim Einkauf?
Lauch, auch Porree genannt, lässt sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufbewahren. Foto: Holger Hollemann
Lauch, auch Porree genannt, lässt sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufbewahren. Foto: Holger Hollemann

Bonn (dpa/tmn) - Er ist würzig, verfeinert Eintöpfe und verleiht Gratins eine herbe Note: Lauch, auch Porree genannt, gibt es zwar ganzjährig, doch inzwischen hat der Winterlauch den Sommerlauch im Handel abgelöst.

Seine Stangen sind viel dicker, die Blätter fast schon dunkelgrün und der Geschmack ist deutlich herzhafter. Beim Kauf sollte man nur zu frischen Stangen greifen, die keine Risse und gelblichen Verfärbungen aufweisen, rät das Bundeszentrum für Ernährung.

Ein weiteres Merkmal für gute Qualität sei es, wenn der Schaft einen möglichst großen Weißanteil aufweist. Im Gemüsefach des Kühlschranks sind die Stangen, in Küchenpapier eingewickelt, bis zu zwei Wochen haltbar. Aufgrund des intensiven Geruchs werden sie aber am besten getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahrt.

Vor der Zubereitung müssen die ballaststoffreichen Stangen gründlich von Sand und Erde gereinigt werden. Zunächst sind Wurzelansatz, die grünen Spitzen und eventuell gröbere, äußere Blätter zu entfernen. Das Gemüse lässt sich dann nährstoffschonend waschen, indem man den Schaft der Länge nach bis zur Mitte einschneidet, fächerartig auseinanderbiegt und unter fließendem Wasser abspült.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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