Was bei bitteren Kiwis im Joghurt hilft

27.12.2018
Normalerweise haben Kiwis einen milden Fruchtgeschmack. Doch Quark- oder Joghurtspeisen können sie eine bittere Note geben. Woran liegt das, und wie lässt es sich verhindern?
Die Kiwi enthält ein Enzym, welches Milcheiweiß in Bruchstücke spaltet und so im Zusammenspiel mit Joghurt oder Quark für einen bitteren Geschmack sorgt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Die Kiwi enthält ein Enzym, welches Milcheiweiß in Bruchstücke spaltet und so im Zusammenspiel mit Joghurt oder Quark für einen bitteren Geschmack sorgt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Hamburg (dpa/tmn)- Sie sind fruchtig-süß, gelten als Vitaminbomben und werden in der Küche gern als grüne Farbtupfer genutzt: Doch wer Kiwis mit Quark oder Joghurt serviert, erlebt oft herbe Enttäuschungen, weil die grünen Früchtchen plötzlich unangenehm bitter schmecken.

Grund: Kiwis enthalten ein Enzym, das das Milcheiweiß in Bruchstücken spaltet, erklärt das Magazin «Kochen & Genießen» (Ausgabe 1/2019).

Hitze macht jedoch dieses Enzym unwirksam. Es genüge schon, das klein geschnittene Obst kurz mit heißem Wasser zu übergießen. Danach würden sich Kiwi und Milchprodukte wieder prächtig verstehen, so das Fazit der Experten.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Nicht auf nüchternen Magen: Den Smoothie zum Frühstück sollte man immer mit anderen Lebensmitteln wie Joghurt kombinieren. Foto: Christin Klose Wie das Essen besser verdaut wird Man soll kein Wasser trinken, wenn man Kirschen isst. Oder doch? Viele solcher Mythen stimmen zwar nicht. Allerdings lohnt es sich durchaus, über die richtige Kombination von Lebensmitteln nachzudenken - und die Reihenfolge.
Wer nicht zu viel Zucker zu sich nehmen will, sollte Obst besser essen statt trinken. Oder gleich zu mehr Gemüse greifen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Vor versteckten Zuckerbomben in Acht nehmen Schokolade, Gummibärchen, Kuchen: Wer davon nascht, weiß, dass er sich dem Zuckerrausch hingibt. Aber auch in scheinbar harmlosen Lebensmitteln wie Joghurt oder Salatdressing versteckt sich oft jede Menge Zucker. Das muss nicht sein - denn Alternativen gibt es genug.
Sanddorn ist pur vom Geschmack her sehr gewöhnungsbedürftig. Die Beeren lassen sich aber zum Beispiel zu Saft oder Marmelade verarbeiten. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Was Sanddorn so gesund macht Die rohen Beeren sind den meisten zu sauer, dabei sind sie wahre Nährstoff- und Vitaminbomben. Auch verarbeitet zu Saft, Konfitüre und Co. ist Sanddorn noch eine Bereicherung für den Speiseplan. Aber was macht ihn eigentlich so gesund?
Ein bisschen süß darf Ketchup schmecken: Vanessa von Hilchen verwendet dafür Ahornsirup statt weißen Zucker. Foto: Vanessa von Hilchen/Gräfe und Unzer Essen für Kinder selbst gemacht Chicken Nuggets, Pommes, Nudeln: Das sind typische Kindergerichte, die die meisten Mädchen und Jungen lieben. Viele dieser Dinge gibt es fix und fertig zu kaufen. Eltern können sie aber mit wenig Aufwand und viel gesünder zu Hause kochen.