Vegane Brotaufstriche nicht automatisch gesund

25.08.2020
Wer sich gerne Gemüse auf das Brot schmiert, findet im Handel viele passende Bio-Produkte. Doch was steckt in den Gemüse-Aufstrichen wirklich drin?
Vegane Brotaufstriche sind eine Alternative zu Wurst und Käse. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Vegane Brotaufstriche sind eine Alternative zu Wurst und Käse. Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Wer einen veganen Brotaufstrich kauft, sollte sich die Zutatenliste mal genauer anschauen. Denn nicht immer ist Gemüse der Hauptbestandteil.

Grob können Käufer davon ausgehen: Produkte mit wenig Gemüse enthalten meist mehr Fett. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Zeifschrift «Öko-Test» (9/2020).

Die Tester haben vegane Bio-Brotaufstriche der Geschmacksrichtung Paprika-Tomate genauer unter die Lupe genommen und beispielsweise beim Gemüseanteil gewaltige Unterschiede festgestellt: Die Spanne reichte von 17 Prozent bis zu üppigen 84 Prozent.

Von insgesamt 22 getesteten Aufstrichen erhielten 8 die Bewertung «sehr gut» sowie 10 die Note «gut». Drei Produkte schnitten «befriedigend» ab. Ein Aufstrich war nur «ausreichend», weil im Produkt aus Sicht der Tester auffällig viel Nickel war.

Die Tester werteten beispielsweise Produkte ab, wenn deren Fettgehalt bei mehr als 30 Gramm pro 100 Gramm lag oder wenn deren Salzgehalt 1,5 Gramm pro 100 Gramm überstieg.

Noch ein Tipp: Meist halten sich geöffnete Aufstriche nur ein paar Tage im Kühlschrank. Damit die Aufstriche nicht verderben, können Sie diese beispielsweise wie als Pesto, Dip oder Soßen verwenden.

© dpa-infocom, dpa:200824-99-288173/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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