Trinkpacks haben viel Zucker und wenig Frucht

24.09.2019
Süße Trinkpäckchen für unterwegs sind beliebt bei Eltern und Kindern. Doch sind sie wirklich gute Durstlöscher?
Lieber Wasser als süßen Saft: So lässt sich Kinderdurst am besten löschen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn
Lieber Wasser als süßen Saft: So lässt sich Kinderdurst am besten löschen. Foto: Bodo Marks/dpa-tmn

Düsseldorf (dpa/tmn) - Leicht, handlich und bunt: Trinkpacks sind zwar praktisch für unterwegs. Doch sie enthalten zu viel Zucker, sind nicht wiederverschließbar und müssen daher auf einmal ausgetrunken werden.

Außerdem hinterlassen die Einwegverpackungen jede Menge Müll, kritisiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Konzipiert für den einmaligen Konsum gemäß dem Motto «Trink und weg», sind die kleinen Trinkportionen beliebt bei Eltern. Viele packen sie morgens mit einem guten Gewissen in die Schultaschen. Doch Durstlöscher sind die Päckchen eben nicht, warnen die Verbraucherschützer.

Der fruchtige Inhalt erweckt nur den Eindruck, dass das Getränk die nötigen Mineralstoffe und Vitamine enthalte. Doch Fruchtgehalt und Süße werden häufig durch Aromastoffe und Zucker aufgepeppt: Auf 55 Gramm in 100 Millilitern bringt es der Spitzenreiter. Karies und Übergewicht seien mögliche Folgen. Eltern sollten daher genau hinsehen, was wirklich in den Trinkpäckchen steckt.

Als gesunde und umweltschonendere Alternative bietet sich Trinkwasser an. Um Kinder auf den Geschmack zu bringen, seien Geduld und Kreativität gefragt. So kann das Wasser mit Obststückchen, Kräutern und Zitrusfrüchten aromatisiert werden. Saftschorlen aus einem Viertel Saft und drei Vierteln Wasser sorgen für geschmackliche Abwechslung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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