Töpfe und Geschirrtücher: Gluten auch an Küchenutensilien

13.06.2016
Wer eine Zöliakie hat, kann nicht einfach zum Bäcker gehen und Brötchen kaufen. Betroffene müssen sich ihr Leben lang glutenfrei ernähren. Und sie müssen mit ihren Küchenutensilien besonders vorsichtig umgehen.
Manche Menschen vertragen kein Gluten. Sie müssen aufpassen, denn auch an Töpfen kann Gluten kleben. Foto: Jens Büttner
Manche Menschen vertragen kein Gluten. Sie müssen aufpassen, denn auch an Töpfen kann Gluten kleben. Foto: Jens Büttner

Neuwied (dpa/tmn) - Wer unter Zöliakie leidet, muss auch in der Küche Einiges beachten. Um eine Verunreinigung mit Gluten zu vermeiden, gilt es, Arbeitsflächen, Kochgeschirr und Backformen immer gründlich zu säubern.

Auch Spül- und Geschirrtücher sollten frei von Mehlstaub sein. Das berichtet die Zeitschrift «Lebensmittelpraxis» (Ausgabe 10/16). Beim Kochen, Braten oder Frittieren dürften glutenfreie Lebensmittel zudem nicht im gleichen Kochwasser beziehungsweise Frittierfett gegart werden wie alle anderen Lebensmittel.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Junkfood wie Chicken Nuggets mit Pommes und Ketchup sollten Kinder nur gelegentlich essen. Foto: Tobias Hase/dpa/dpa-tmn Ernährungsexperte: «Fertig-Currywurst auf die rote Liste!» Kinder lieben Pizza, Burger und Süßes. Doch wie viel ist zu viel? Zu einseitige Ernährung kann sie jedenfalls fürs Leben fehlprägen, warnt ein Ernährungsmediziner. Das hat gesundheitliche Folgen.
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Obst oder Süßes? Beides enthält Zucker - der in Kuchen und Co. ist aber verzichtbar. Obst sollte man hingegen keinesfalls vom Speiseplan streichen. Foto: Westend61/ Philipp Dimitri Zucker, Sirup & Co. - Zuckerfallen auf die Schliche kommen Cola, Fleischsalat, Kekse und Co. - Zucker lauert überall, man kann ihm kaum entkommen. Wie lässt sich also ein zuckerfreies Leben führen? Vor allem in Ernährungsfallen sollte man nicht hineintappen.