So schmeckt das Wildgemüse Weidenröschen

11.05.2020
Wurzeln, Stängel, Blätter und Blüten - Weidenröschen sind in der Küche vielseitig einsetzbar. Richtig zubereitet, schmecken sie sogar wie Spargel.
Das Wildgemüse Weidenröschen eignet sich zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten oder Suppen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn
Das Wildgemüse Weidenröschen eignet sich zum Beispiel für die Zubereitung von Salaten oder Suppen. Foto: Mascha Brichta/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Das Wildgemüse Weidenröschen hat im Mai Saison. Wer weiß, wie er das Nachtkerzengewächs richtig zubereitet, bekommt sogar spargelähnlichen Geschmack auf den Teller, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Dazu sollten die jungen Stängel geschält und wenige Minuten in Salzwasser gedünstet werden. Danach schwenkt man sie in Butter und verfeinert alles mit Knoblauch, Muskat und Pfeffer.

Ach die Blätter, Blüten und Wurzeln der Weidenröschen sind genießbar. Mit den vitaminreichen Blättern etwa bekommen Suppen oder Salate ein mild-säuerliches Aroma. Die Blüten können als Deko für Desserts dienen. Und die Wurzeln eignen sich zur Zubereitung als leicht scharfes Kochgemüse. Getrocknet lassen sie sich zu Mehl weiterverarbeiten und zum Eindicken von Soßen verwenden.

Laut BZfE findet sich in unseren Breiten am häufigsten das Schmalblättrige Weidenröschen. Verbraucher erkennen das Wildgemüse an den bis zu 1,5 Meter hohen Stauden mit kahlem Stängel und schmalen, länglichen Blättern. Die Pflanze blüht vor allem im Juli und August. Es findet sich in Uferbereichen und an Böschungen, Waldwegen oder Kahlschlägen.

Beitrag beim BZfE


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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