So bleibt Brot im Sommer länger frisch

22.07.2019
Die meisten kennen das Dilemma: In einer luftdichten Verpackung ist das Brot im Sommer schnell verschimmelt. Kommt wiederum zu viel Luft ran, trocknet es aus. Wie geht man also am besten vor?
Schneidebretter und Arbeitsflächen sollten im Sommer besonders sauber gehalten werden, damit sie beim Brot keine Angriffsfläche für Keime liefern. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
Schneidebretter und Arbeitsflächen sollten im Sommer besonders sauber gehalten werden, damit sie beim Brot keine Angriffsfläche für Keime liefern. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Im Sommer ist Brot besonders anfällig für Schimmel. Um dem vorzubeugen, sollte man Arbeitsflächen, Schneidebretter oder Behälter sehr sauber halten.

Sie liefern einen optimalen Nährboden für Keime, die sich bei höheren Temperaturen besonders schnell vermehren, erklärt die Initiative «Zu gut für die Tonne!» des Bundesministeriums für Ernährung.

Es gelte, Brotreste und Krümel regelmäßig zu entfernen und den Brotbehälter einmal pro Woche gründlich mit Wasser und Essig zu reinigen. Zur Lagerung seien Brottöpfe aus Keramik oder Ton ideal. Sie sind atmungsaktiv, sorgen für einen guten Austausch von Luft und Feuchtigkeit und verhindern auf diese Weise sowohl das Entstehen von Schimmel als auch ein vorzeitiges Austrocknen. Zudem sollte angeschnittenes Brot immer mit der Schnittseite nach unten aufbewahrt werden. So bleibt es länger frisch.

Plastiktüten sind dagegen völlig ungeeignet. In ihnen kann die Luft nicht zirkulieren, und es steige die Gefahr, dass sich Wasser ansammelt und Schimmel bildet. Auch die Feuchtigkeit aus dem Brot wandert aus dem Inneren des Brotes nach außen, wo es normalerweise verdunstet. Kann es das durch die Tüte nicht, bilden sich schnell Keime. Auch handelsübliche Papierbeutel seien nicht ideal. Sie entziehen dem Brot Feuchtigkeit und lassen es schneller altern.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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