Rot, Gelb, Grün: Gesund und bunt essen

22.06.2016
Wer sich gesund ernähren will, sollte auf Abwechslung achten. Nicht immer muss man hier auf Inhalte gehen. Obst- und Gemüseerzeuger raten zu bunt.
Wer keine Lust hat, sich an Gemüsesorten zu orientieren, kann auch eine Farbe wählen. Foto: Jens Wolf
Wer keine Lust hat, sich an Gemüsesorten zu orientieren, kann auch eine Farbe wählen. Foto: Jens Wolf

Köln (dpa/tmn) - Für eine abwechslungsreiche Ernährung können sich Verbraucher auch an den Farben orientieren - so macht die Ernährung vielleicht auch noch Spaß. Die Initiative Deutschland - Mein Garten schlägt vor, sich die unterschiedlichen Farben des Regenbogens an einem Tag vorzunehmen:

Rot, Gelb, Grün - und sogar Blau. Etwa rote Früchte wie Erdbeeren enthalten demzufolge Lycopin. Dieser sehr gesunde Stoff verleiht roten Früchten - und beispielsweise Tomaten - die rote Farbe und soll dabei helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Zellalterung vorzubeugen. Die Experten empfehlen daher einen Erdbeer-Rhabarber-Smoothie zum Frühstück.

Zum Mittag- und Abendessen bieten sich grüne und gelbe Gemüsesorten an. Wer etwa mittags grünes Gemüse wie Zucchini und Gurke oder auch Kräuter isst, der nimmt auch den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll auf. Dieser hat nach Angaben der Experten eine entschlackende Wirkung und unterstützt den Aufbau von Blutzellen. Gelbes Gemüse - wie Paprika oder Karotten - enthält Carotinoide. Diese können das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel anregen. Und sogar Blaues lässt sich in den Speiseplan integrieren - beispielsweise Heidelbeeren sind reich an Anthocyanen. Diese sind gut für die Blutgefäße und haben eine entzündungshemmende Wirkung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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