Richtig fett: Lachs tut dem Herzen gut

01.06.2016
Wer sich gesund ernährt, achtet in der Regel auf fettarmes Essen. Doch manchmal lohnt sich eine Ausnahme. Lachs etwa hat einen hohen Fettanteil, hilft aber einigen Krankheiten vorzubeugen.
Auch wenn Lachs eine fettreiche Fischsorte ist, ist der Verzehr durchaus gesund. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren. Foto: Holger Hollemann
Auch wenn Lachs eine fettreiche Fischsorte ist, ist der Verzehr durchaus gesund. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren. Foto: Holger Hollemann

Bonn (dpa/tmn) - Zu den mageren Fischen gehört der Lachs nicht gerade. Der Kaltwasserfisch enthält allerdings vor allem eine ganze Menge Omega-3-Fettsäuren, im Durchschnitt etwa 2,6 Milligramm pro 100 Gramm.

Zum Vergleich: Beim Kabeljau sind es nur 0,3 Milligramm. Die Werte schwanken je nach Fütterung, Alter und Fanggebiet der Tiere. Die ungesättigten Fettsäuren helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren und beeinflussen die Blutgerinnung positiv. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid hin. Lachs kann also Arteriosklerose und koronaren Herzkrankheiten vorbeugen.

Das Fleisch von Zuchtlachs ist dabei noch einmal fetter als das von Wildlachs. Zu kaufen gibt es Lachs in verschiedenen Arten: frisch mit und ohne Kopf, in Scheiben als Lachssteak, tiefgefroren, geräuchert oder gebeizt als Graved Lachs.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Obst oder Süßes? Beides enthält Zucker - der in Kuchen und Co. ist aber verzichtbar. Obst sollte man hingegen keinesfalls vom Speiseplan streichen. Foto: Westend61/ Philipp Dimitri Zucker, Sirup & Co. - Zuckerfallen auf die Schliche kommen Cola, Fleischsalat, Kekse und Co. - Zucker lauert überall, man kann ihm kaum entkommen. Wie lässt sich also ein zuckerfreies Leben führen? Vor allem in Ernährungsfallen sollte man nicht hineintappen.
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Schon der Duft von Kaffee wirkt auf viele anregend - das Trinken erst recht. Wer es nicht übertreibt, schadet seiner Gesundheit mit dem Genuss von Kaffee auch nicht. Foto: Nicolas Armer Muntermacher: Kaffee ist gesünder als man denkt Für viele ist Kaffeetrinken Genuss pur. Doch das braun-schwarze Getränk hat das Image, gesundheitsschädigend zu sein. Das stimmt aber so nicht. Ein moderater Konsum von Kaffee kann sich sogar günstig auf bestimmte Krankheitsbilder auswirken.