Rezept für Taboulé mit Graupen

02.09.2020
Von Taboulé, einem kalten Salat, haben die meisten schon mal gehört. Food-Bloggerin Doreen Hassek tauscht den Bulgur einfach gegen Graupen aus. Das Ergebnis ist nicht minder lecker!
Frische Kräuter, Tomaten und Graupen statt Bulgur: Fertig ist der ungewöhnliche Taboulé. Foto: Doreen Hassek/dekoreenberlin.blogspot.com/dpa-tmn
Frische Kräuter, Tomaten und Graupen statt Bulgur: Fertig ist der ungewöhnliche Taboulé. Foto: Doreen Hassek/dekoreenberlin.blogspot.com/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Graupen werden meiner Meinung nach komplett unterschätzt. Gut, sie sind nicht der absolute Hingucker, aber manchmal kommt es eben auf die inneren Werte an.

Ich mag vor allem die besondere Konsistenz bei Graupen. Und auch heute werde ich wieder fusionieren. Es kommt zusammen, was nicht zusammen gehört... eigentlich.

Denn eigentlich ist Taboulé ein libanesischer Bulgursalat. Da ich aber ein kleiner Graupenfan bin, habe ich den Bulgur kurzerhand ausgetauscht und finde das Ergebnis ziemlich lecker.

Überhaupt ist Taboulé, egal ob mit Graupen oder mit Bulgur, sehr erfrischend - also ideal für wärmere Tage oder als Alternative zum Kartoffelsalat auf jedem Grillbuffet.

Zutaten für 2 Personen

200 g gekochte grobe Graupen, 1 Bund Petersilie, 1/2 Bund Koriander, 2 Stängel Minze, 300 g kleine Kirschtomaten, 2 Schalotten, 1 Zitrone, Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

1. Die Graupen nach Packungsbeilage kochen und etwas abkühlen lassen.

2. Die Petersilie, den Koriander und die Minze klein hacken.

3. Die Tomaten vierteln, die Schalotten klein schneiden und alles mit den Graupen mischen.

4. Zum Schluss einen Schuss Olivenöl an den Salat geben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

© dpa-infocom, dpa:200901-99-390032/3

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Verfasser: dpa-infocom GmbH

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