Reste aus angebrochenen Konservendosen umfüllen

16.04.2020
Mais, Bohnen oder eine fertige Suppe - Büchsen sind schnell geöffnet. Doch nicht jeder ist im Umgang mit Konservendosen geübt. Bleibt etwas übrig, benötigt man zur Aufbewahrung ein anderes Gefäß.
Eine angebrochene Dose sollte nicht einfach in den Kühlschrank. Besser ist es, man füllt die Reste in ein Glasgefäß um. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Eine angebrochene Dose sollte nicht einfach in den Kühlschrank. Besser ist es, man füllt die Reste in ein Glasgefäß um. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

München (dpa/tmn) - Wer seinen Vorrat an Konserven abbauen will, benötigt nicht für jedes Gericht den gesamten Inhalt einer Dose. Die Reste in der angebrochenen Konservendose aber einfach im Kühlschrank aufzubewahren, ist keine gute Idee, warnt die Verbraucherzentrale Bayern. Besser sei es, den übrig gebliebenen Inhalt in eine verschließbare Vorratsdose aus Glas oder Kunststoff umzufüllen.

Denn die meisten Konservendosen seien innen mit einem Schutzlack beschichtet. Beim Öffnen mit einem Dosenöffner oder durch eine Gabel kann diese Schutzschicht beschädigt werden und es gelangt Sauerstoff in das Innere. Dadurch löst sich möglicherweise Zinn aus dem Dosenmaterial und geht auf die Lebensmittel über, erklären die Verbraucherschützer.

Zinn in größeren Mengen kann den Angaben zufolge die Nieren belasten. Das Gesundheitsrisiko durch Konservendosen sei zwar eher gering, die Vorsichtsmaßnahme aber dennoch sinnvoll. Bei einer Lagerung in Vorratsgefäßen halten sich die Lebensmittel aus der Dose auch deutlich länger als in einer angebrochenen Konservendose.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Lebensmittel in Konservendosen halten besonders lange. Nach dem öffnen sollten sie jedoch nicht zu lange aufbewahrt werden. Foto: Bodo Marks Konservendosen: Angebrochen nicht in den Kühlschrank Konservendosen halten ihren Inhalt lange frisch. Sind sie angebrochen, sieht das allerdings anders aus. Ganz wichtig: Der Kühlschrank ist für geöffnete Dosen tabu.
Er ist zwar lecker, doch Kinder unter einem Jahr sollten keinen Honig oder Ahornsirup bekommen. Die Nahrungsmittel gehören zu den größten Infektionsquellen für Botulismus. Foto: Carsten Rehder Schutz gegen Botulismus: Kein Honig für Kinder Botulismus ist eine Form der Lebensmittelvergiftung. Sie ist sehr selten. Doch wenn sie vorkommt, ist die Vergiftung meist sehr heftig - vor allem bei Kleinkindern. Bei folgenden Lebensmitteln ist Vorsicht geboten.
Wer im Homeoffice ist und auch noch Kinder betreut, hat wenig Zeit zum Kochen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Rezepte für die ganze Familie Arbeiten, Kinder betreuen und ziemlich viel kochen: So sieht der Alltag jetzt bei vielen aus. Gefragt sind vor allem einfache Gerichte.
Der Beginn der Pubertät hat sich bei Kindern in den letzten 110 Jahren nach vorne verschoben. Neben Übergewicht können auch Umwelteinflüsse dafür verantwortlich sein. Foto: Julian Stratenschulte Hormonaktive Stoffe können frühe Pubertät auslösen Die Pubertät ist für Kinder wie Eltern eine schwierige Phase, besonders wenn die Hormone schon früher verrückt spielen als gedacht. Endokrinologen und Umweltschützer warnen vor Stoffen, die das Hormonsystem beeinflussen - etwa im Schnuller oder der Zahnbürste.