Radicchio und Rucola: Das bringt die Verdauung in Schwung

19.05.2016
Rucola und Radicchio sind würzig und gesund. Wie andere Gemüsesorten mit herbem Geschmack, wird ihre Wirkung auf den Körper oft unterschätzt.
Rucola schmeckt ähnlich wie Löwenzahn und ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Foto: Hendrik Schmidt
Rucola schmeckt ähnlich wie Löwenzahn und ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Foto: Hendrik Schmidt

München (dpa/tmn) - Die meisten Menschen haben eine Vorliebe für süße oder salzige Speisen. Bittere Lebensmittel werden häufig vernachlässigt. Dabei sind gerade Gemüsesorten mit herbem Geschmack wie Rucola, Endivie, Radicchio, Chicorée, Rosenkohl oder Artischocken wichtig für die Gesundheit.

Die darin enthaltenen Bitterstoffe sind gut für die Verdauung. Das erläutert die Verbraucherzentrale Bayern. Sie regen den Speichelfluss an und aktivieren die Bewegung von Magen und Darm. Außerdem zügeln bittere Lebensmittel den Appetit auf Süßes.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Junkfood wie Chicken Nuggets mit Pommes und Ketchup sollten Kinder nur gelegentlich essen. Foto: Tobias Hase/dpa/dpa-tmn Ernährungsexperte: «Fertig-Currywurst auf die rote Liste!» Kinder lieben Pizza, Burger und Süßes. Doch wie viel ist zu viel? Zu einseitige Ernährung kann sie jedenfalls fürs Leben fehlprägen, warnt ein Ernährungsmediziner. Das hat gesundheitliche Folgen.
Konventionelle Alternative: Auch klassische Ernährungsberatung ist individuell auf den Einzelnen abgestimmt. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Was bringen DNA-basierte Ernährungstipps? Sie wollen ein paar Kilos verlieren? Da mag ein Ernährungsplan, der die eigene Gen-Ausstattung einbezieht, verlockend klingen. Die Idee dahinter leuchtet ein. Doch auch diese Analysen haben Grenzen.
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».