Pflaumen sollten nicht zu fest sein

27.07.2020
Egal, ob die Pflaume als Snack vernascht wird, oder die Zwetschge auf dem Kuchenblech landet: Vor dem Kauf sollte man die blauen Sommerfrüchte erst einem Drucktest unterziehen.
Die typisch weißliche Schicht von Pflaumen und Zwetschgen sollte erst kurz vor dem Entkernen abgewaschen werden. Sie schützt vor dem austrocknen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Die typisch weißliche Schicht von Pflaumen und Zwetschgen sollte erst kurz vor dem Entkernen abgewaschen werden. Sie schützt vor dem austrocknen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Beim Einkaufen sowohl von Pflaumen wie auch Zwetschgen sollte man darauf achten, dass die Früchte nicht zu fest sind. Denn sie gehören zu den klimakterischen Früchten und reifen nicht nach, weist die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) hin.

Die Haut einer perfekt gereiften Frucht sollte prall sein und unter leichtem Fingerdruck etwas nachgeben. Die typische, weißliche Schicht, die Pflaumen und Zwetschgen umhüllen, wird erst unmittelbar vor dem Essen abgewaschen - denn sie schützt vor dem Austrocknen.

Wer gar einen eigenen Pflaumenbaum besitzt, kann sich an der Regel orientieren, dass die Pflaumen etwa zwei Wochen nach ihrer Blaufärbung am besten schmecken. Zwetschgen haben ihre volle Reife und Süße entfaltet, wenn sie vom Stiel her etwas schrumpfen.

© dpa-infocom, dpa:200724-99-913273/3


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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