Pastinake und Petersilienwurzel sind Alternativen zur Möhre

09.01.2019
Warum immer Möhren in die Suppe oder Gemüsepfanne? Alternativ kann man auch andere Wurzelgemüse wie Pastinake und Petersilienwurzel verwenden. Womit lassen sie sich gut kombinieren?
Pastinaken kann man roh oder gegart verzehren. Foto: Jens Schierenbeck
Pastinaken kann man roh oder gegart verzehren. Foto: Jens Schierenbeck

Bonn (dpa/tmn) - Im Winter hat regionales Wurzelgemüse seine Hauptsaison. Verarbeitet werden oft Möhren, doch es gibt auch Alternativen - zum Beispiel die Pastinake und die Petersilienwurzel.

Letztere bildet eine 20 Zentimeter lange, gelblich-weiße, schlanke und essbare Rübe mit süßlich-würzigem Geschmack, erläutert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Sie ist vom September bis zum Frühjahr erhältlich. Aus der Petersilienwurzel lassen sich gut Suppen oder Gemüsebratlinge zubereiten. Als Beilage ist sie gut mit Lamm, Wild- und Rindfleisch kombinierbar.

Pastinaken werden ähnlich wie Möhren verarbeitet. Sie können roh oder gegart gegessen werden, beliebt ist auch Pürree aus Pastinaken. Die Wurzeln sind gelblich, haben einen breiten Kopf und messen bis zu 40 Zentimeter. Sie werden vom September an geerntet und sind bis zu sechs Monate lang lagerbar.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Weißkohleintopf wärmt, ist gesund - und leicht zuzubereiten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn So schmecken Eintöpfe für den Winter raffinierter Eintopf klingt ein bisschen nach Omas Küche - nicht gerade spannend. Der gesunde Winterklassiker lässt sich aber lecker aufmotzen. Zum Beispiel mit Sardellenfilets.
Zum Gemüsebratling passt als Beilage ein Pastinakenpürree. Foto: Mascha Brichta Pastinake, Sellerie und Co: Altes Gemüse neu inszeniert Ein Müsli aus Petersilienwurzel oder Schnitzel aus Knollensellerie: Wurzelgemüse kommt längst nicht mehr nur in Suppen auf den Tisch. Kein Wunder, dass es so beliebt ist - schließlich ist frisches heimisches Gemüse im Winter eher eine Rarität.
Wurzelgemüse hat viele Vorteile: Es ist regional und bietet viele Nährstoffe. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn Die Emanzipation des Wurzelgemüses Gemüse aufs Blech und ab in den Ofen: Mehr wissen viele nicht mit Rüben und Knollen anzufangen. Die Möglichkeiten sind dabei aber lange noch nicht ausgeschöpft, wie Sellerie-Cordon-Bleu, Schwarzwurzel-Pommes-frites und Meerrettich-Pesto zeigen.
Pastinake oder Petersilienwurzel? Bestimmen lassen sich die Gemüsesorten an ihrem Duft. Foto: Jens Schierenbeck Pastinake und Petersilienwurzel: Was sind die Unterschiede? Laien können manche Gemüsesorten nur sehr schwer voneinander unterscheiden. Dieses Problem taucht oft bei der Pastinake und der Petersilienwurzel auf. Ihr Geruch sorgt jedoch für Klarheit.