Ohne Haut ist Paprika besser verträglich

15.05.2019
Wer mit Unverträglichkeiten auf Paprika reagiert, muss nicht unbedingt vollständig auf das Gemüse verzichten. Richtig zubereitet wird es bekömmlicher.
An der Farbe erkennt man den Reifegrad der Früchte. Grüne Paprika ist eher herber - rote, orange und gelbe sind etwas süßer. Foto: Andrea Warnecke
An der Farbe erkennt man den Reifegrad der Früchte. Grüne Paprika ist eher herber - rote, orange und gelbe sind etwas süßer. Foto: Andrea Warnecke

Bonn (dpa/tmn) - Nicht jeder Mensch verträgt Paprika. Wer empfindlich auf die Schoten reagiert, sollte die äußere Haut entfernen, rät das Bundeszentrum für Ernährung.

Am besten gelingt das mit einem Sparschäler. Man könne die Früchte aber auch bei 220 Grad in den Backofen geben, bis die Haut braun wird und Blasen wirft. Dann unter einem feuchten Tuch schwitzen lassen und abziehen.

Beim Kauf der Früchte sollte man dagegen auf eine feste, glatte Schale und einen knackigen Stiel Wert legen. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass das Gemüse keine Flecken oder Risse aufweist. Da die Paprika kälteempfindlich ist, kommt sie besser nicht in den Kühlschrank. Ideal ist eine kühle Speisekammer oder ein Keller mit Temperaturen von 8 bis 10 Grad. Dort sind die Schoten einige Tage haltbar.

An der Farbe der Paprikaschoten lässt sich der Reifegrad erkennen. So sind grüne Paprika unreif, aber dennoch genießbar und haben einen herben Geschmack. Rote, orange und gelbe Paprika werden ausgereift geerntet und sind deutlich süßer und aromatischer.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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