Nach dem BBQ: Grillrost und Co. richtig reinigen

28.04.2021
Auch wenn das der eine oder andere Grillmeister nach einem langen Grillabend nicht so gerne hört: Am besten reinigt man Rost und Utensilien unmittelbar nach der Nutzung. Ein Experte erklärt wie.
Nach dem Grillen sollten der Rost und die Utensilien am besten zeitnah gereinigt werden. Sonst können sich Rückstände festsetzen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn
Nach dem Grillen sollten der Rost und die Utensilien am besten zeitnah gereinigt werden. Sonst können sich Rückstände festsetzen. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn

Frankfurt am Main (dpa/tmn) - Mit Start der Grillsaison brutzeln wieder Gemüse, Steaks und Würstchen auf dem Rost. Wer lange Freude an seinem Gerät und den Utensilien haben will, sollte verkrustete und eingebrannte Rückstände nach dem Grillen am besten so bald wie möglich entfernen.

Grobe Reste können etwa mit Hilfe von Zeitungspapier vom noch warmen Rost entfernt werden, so dass dieser danach mit einer Stahlbürste vorgereinigt werden kann, erklärt Bernd Glassl vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Roste aus Edelstahl können vorher auch eingeweicht werden, beispielsweise in feuchtem Küchenpapier. Danach den abgekühlten Rost mit einem Handgeschirrspülmittel und Wasser säubern. Hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit Grillreiniger behandeln und anschließend mit Scheuerschwamm oder Stahlwolle bearbeiten - eventuell lohnt sich ein Zusatz von Scheuerpulver oder -milch.

Edelstahlrost in die Spülmaschine

Roste und Utensilien aus Edelstahl lassen sich auch in der Spülmaschine reinigen - hier möglichst in einem Programm mit langer Laufzeit, wie einem Eco-Programm. Sind danach noch Essensreste vorhanden, sind diese oftmals soweit aufgeweicht und können einfach abgeschabt werden. Wer beim Grillen Utensilien oder Aufsätze benutzt wie gusseiserne Ringe, auch als BBQ-Disks oder Feuerplatten erhältlich, sollte die Reinigungsanweisungen der Hersteller beachten, so der Experte.

Grundsätzlich empfiehlt Glassl, einen Grill mit Asche nicht zu lange nass stehen zu lassen, da die alkalische Asche in Verbindung mit Feuchtigkeit das Metall des Grills angreift. Denn sind die Teile erstmal durchgerostet, sind sie nicht mehr zu gebrauchen.

© dpa-infocom, dpa:210427-99-371526/6


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Bunt und gesund: Mit Öl, Gewürzen und Kräutern bestrichen, schmecken Gemüsespieße besonders aromatisch. Foto: Monique Wüstenhagen Leckeres vom Grill: Tipps zu Gemüse, Fisch und Obst Bratwürste grillen kann jeder. Aber wie gelingen Gemüsespieße, vegetarische Burger und Fisch auf dem Rost? Die wichtigsten Tipps in der Übersicht.
Chicoree ist ein beliebtes Grillgemüse. Zudem bietet sich Pak Choi, eine milde Kohlart aus Asien, auf dem Rost an. Das Gemüse lässt sich mit Sojasauce verfeinern und benötigt nur eine geringe Zeit auf dem Grill. Foto: Peter Kneffel Grillen ohne Fleisch: Pilzburger und Pak Choi Grillzeit ist Fleischzeit: Doch was machen eigentlich die Vegetarier? Neben den Klassikern wie Halloumi oder Maiskolben bieten sich auch eigene Kreationen mit Pilzen oder Grillgemüse an.
Gegrilltes wie Fleisch wendet man am besten mit einer Grillzange. Die Gabel lässt dagegen Fleischsaft in die Glut tropfen. Foto: Markus Scholz Nochmal anheizen: Tipps für den Grill-Endspurt Der Sommer kommt zurück - und viele packen deshalb noch einmal den Grill aus. Vier Tipps, damit Würstchen, Steaks oder vegetarische Leckereien auf dem Rost gelingen.
Der Clou an den Kalbsrücken-Spießen sind die mit Bacon umwickelten Camembert-Stückchen. So kann der Käse nicht herauslaufen. Foto: Oliver Quaas/LivingBBQ.de/dpa-tmn Die Trends rund ums Grillen Wenn der Nachbar den Grill anschmeißt, duftet es immer so verführerisch. Hat er grilltechnisch aufgerüstet? Verwendet er extra Holzchips? Was gerade angesagt ist, verraten Grill-Experten.