Kürbissuppe mit Garnelen

28.10.2020
Food-Bloggerin Doreen Hassek liebt Süppchen, die nach Herbst schmecken, aber gleichzeitig noch einen Touch Sommer mitbringen. Eine Kürbissuppe mit Kokosraspeln ist dafür wie gemacht.
Einen Hauch Exotik bekommt die Kürbissuppe durch Kokosraspeln und Limette. Perfekte Ergänzung dazu sind die gebratenen Garnelen. Foto: Doreen Hassek/dekoreenberlin.blogspot.com/dpa-tmn
Einen Hauch Exotik bekommt die Kürbissuppe durch Kokosraspeln und Limette. Perfekte Ergänzung dazu sind die gebratenen Garnelen. Foto: Doreen Hassek/dekoreenberlin.blogspot.com/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Wenn draußen der Wind über die Felder fegt und die Bäume bunt werden, beginnt nicht nur meine absolute Lieblingsjahreszeit - was an sich schon die beste Sache überhaupt ist.

Nein, auch der Suppenkasper in mir erwacht zum Leben und aus dem viel zu langen Sommerschlaf. Er schnappt sich einen Kürbis und sagt «Mach mir mal was schönes daraus!»

Klar mach ich das. Und weil der Sommer ja noch nicht so weit weg ist, möchte ich ihn doch auch noch ein wenig auf der Zunge behalten. Deswegen koche ich dem geliebten Suppenkasper in mir heute ein leckeres, dampfendes Herbst-Süppchen, das nach Karibik schmeckt. Nach exotischen Urlaubszielen, von denen wir im Moment leider nur träumen können.

Zutaten für 4 Personen:

1 kleiner Hokkaidokürbis, 1 Bund Suppengrün ohne Petersilie, 1 El Olivenöl, 1 Chilischote, 2 Äpfel, 1 EL Zucker, 1 TL Salz, 1,5 l Wasser, 1 Limette, 6 El Kokosraspel, 12 Garnelen, Knoblauch, nochmals einen Schuss Olivenöl, Pfeffer und Salz

Zubereitung:

1. Den Kürbis und das Suppengrün in grobe Stücke schneiden und mit der klein geschnittenen Chilischote in Olivenöl mit Salz und Zucker anbraten. Mit dem Wasser ablöschen.

2. Die Äpfel klein schneiden und zur Suppe geben. Das Ganze leise köcheln lassen. Die Schale der Limette abreiben und zur Seite stellen. Die Limette auspressen.

3. Wenn das Gemüse weich ist, die Suppe pürieren, den Limettensaft dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein (ich mag das sehr gerne),kann noch etwas Wasser dazugegeben werden.

4. Ganz zum Schluss die Kokosraspeln und den Limettenabrieb unterheben.

5. Die Garnelen in Olivenöl und Knoblauch anbraten, salzen und pfeffern, zur heißen Suppe geben und genießen.

Mehr Rezepte gibt es unter https://dekoreenberlin.blogspot.com

© dpa-infocom, dpa:201027-99-97534/3

Blog Dekoreenberlin


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN

Passende Anbieter

Das könnte Sie auch interessieren
In den Spätzleteig kommt auch 100 Gramm Kürbismus. Foto: Mareike Winter/www.biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn Kürbisspätzle mit Röstzwiebeln Seit einem Amerika-Besuch ist Food-Bloggerin Mareike Winter auf dem Kürbistrip. Der führt jetzt soweit, dass sie eigene Exemplare züchtet - und damit reichlich Kürbisideen. Hier serviert sie eine.
Je nach Sorte kann meist bis auf den Stiel der ganze Kürbis verzehrt werden, der Hokkaido-Kürbis sogar mit der Schale. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn Bei Kürbis ist oft mehr als das Fruchtfleisch genießbar Einen Kürbis zu zerteilen ist oft schon mühsam genug. Muss dann aber auch noch die Schale ab? Nicht unbedingt. Und manchmal kommt der Kürbis vor dem Verspeisen auch gar nicht in einen Kochtopf.
Kürbiskerne passen zu vielem: Curry, Salat, Kürbissuppe oder zu Bier als Knabberei. Foto: Friso Gentsch dpa Kürbiskerne selbst rösten: So geht's Herbst ist Kürbiszeit. Nicht nur das Fruchtfleisch, auch die Kerne schmecken lecker. Diese aber aus dem Kürbis zu bekommen, ist oft gar nicht so einfach. Gut, dass es dafür einen Trick gibt.
Federweißer schmeckt am besten auf halbem Weg vom Traubensaft zum Wein. Dann sind Süße, Alkohol und Fruchtsäure in guter Balance. Foto: DWI/Deutsches Weininstitut Achtung! Federweißer nur aufrecht transportieren Die ersten Trauben sind reif. Das ist der Saisonstart für den Federweißer. Wenn sein idealer Zeitpunkt zum Trinken erreicht ist, heißt es ab in den Kühlschrank.