Krampflösend und antibiotisch: Koriander als Heilpflanze

27.04.2016
Die meisten kennen ihn als Gewürz, entweder als Bund mit frischen Blättern oder als getrocknete Samen. Doch Koriander kann viel mehr, als Speisen eine pikante Note geben. Er sorgt auch für guten Appetit und Entspannung im Magen-Darm-Haushalt.
Das ätherische Korianderöl sorgt für den GEschmack. Foto: Andrea Warnecke
Das ätherische Korianderöl sorgt für den GEschmack. Foto: Andrea Warnecke

Bonn (dpa/tmn) - Manche lieben ihn, die anderen hassen ihn: Koriander hat einen sehr markanten Geschmack. Vor allem die frischen Blätter schmecken stark und etwas scharf. Die getrockneten Samen sind milder und eher süßlich.

Ursächlich für den Geschmack ist das ätherische Korianderöl. Dieses wirkt appetitanregend und lindert Magen-Darmprobleme, wie der Verbraucherinformationsdienst aid erläutert.

Außerdem steckt im getrockneten und frischen Koriander eine Substanz, die auf natürliche Weise antibiotisch wirken soll: Dodecenal. Dieses soll beispielsweise gegen Salmonellen wirksam sein. Und Koriander enthält weitere ätherische Öle, er wirkt deshalb krampflösend und fördert die Verdauung. Daher ist er oft auch Bestandteil von Medikamenten und Tees gegen Magen- und Darmbeschwerden.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Wer es morgens eher deftig mag, startet mit einem Räucherlachs-Avocado-Dill-Aufstrich in den Tag. Dazu passt Dinkel-Roggen-Brot. Foto: Naumann & Göbel Verlag Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode Naturbelassene Lebensmittel frisch zubereitet genießen - das ist die Kernidee von Clean Eating. Der Ernährungstrend findet wohl auch deshalb zunehmend Anhänger, weil er vergleichsweise unkompliziert ist und man fast nichts falsch machen kann.
Obst oder Süßes? Beides enthält Zucker - der in Kuchen und Co. ist aber verzichtbar. Obst sollte man hingegen keinesfalls vom Speiseplan streichen. Foto: Westend61/ Philipp Dimitri Zucker, Sirup & Co. - Zuckerfallen auf die Schliche kommen Cola, Fleischsalat, Kekse und Co. - Zucker lauert überall, man kann ihm kaum entkommen. Wie lässt sich also ein zuckerfreies Leben führen? Vor allem in Ernährungsfallen sollte man nicht hineintappen.
Viele Menschen bevorzugen süße Getränke wie Limonade. Schädlich ist es vor allem für diejenigen, die zu Übergewicht neigen. Foto: Monika Skolimowska/dpa Was steckt hinter dem Ernährungstrend Zuckerfrei? Zucker hat viele Namen: Glukosesirup, Fruktose, Maltose oder Saccharose zum Beispiel. Klingt ungesund - aber ist es das auch? Ein Ernährungstrend dreht sich um die Abstinenz von dem «süßen Gift».
Schon der Duft von Kaffee wirkt auf viele anregend - das Trinken erst recht. Wer es nicht übertreibt, schadet seiner Gesundheit mit dem Genuss von Kaffee auch nicht. Foto: Nicolas Armer Muntermacher: Kaffee ist gesünder als man denkt Für viele ist Kaffeetrinken Genuss pur. Doch das braun-schwarze Getränk hat das Image, gesundheitsschädigend zu sein. Das stimmt aber so nicht. Ein moderater Konsum von Kaffee kann sich sogar günstig auf bestimmte Krankheitsbilder auswirken.