Knollengemüse braucht Kiste mit feuchtem Sand

02.10.2020
Damit selbst geerntetes Wurzelgemüse nicht schnell nach der Ernte olle Flecken bekommt und vor sich hin schrumpelt, gibt es einen einfachen Lager-Trick. So profitiert man den ganzen Winter über.
Damit selbst geerntete Möhren nicht schnell fleckig oder schrumplig werden, sollten sie besser in einer Kiste mit feuchtem Sand gelagert werden. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Damit selbst geerntete Möhren nicht schnell fleckig oder schrumplig werden, sollten sie besser in einer Kiste mit feuchtem Sand gelagert werden. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Wer Möhren, Rote Bete, Knollensellerie oder Winterrettich auf Balkon oder im Garten erntet, muss das Gemüse nicht auf einen Schlag verbrauchen. Die robuste Schale schützt Knollengemüse gut gegen schädliche Einwirkungen und Wasserverlust.

Um noch Wochen und Monate davon zu zehren, braucht man nur eine Kiste mit feuchtem Sand. In der kann das winterliche Gemüse mit Sand bedeckt aufbewahrt werden, rät das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL).

Geeignete Lagerorte sind kühle frostfreie Keller oder Garagen. Pastinaken oder Topinambur müssen dagegen nicht gelagert werden – sie können im Boden belassen und bei Bedarf frisch geerntet und zubereitet werden.

© dpa-infocom, dpa:201002-99-798064/2


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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