Johannisbeeren für mehr Saftigkeit mit Stiel waschen

13.06.2019
Die Stiele muss man nicht entfernen, bevor man Johannisbeeren wäscht - sonst nämlich gehen Saft und Geschmack verloren. Auch beim Einkochen gilt: Rispen und Stiele bleiben dran.
Johannisbeeren werden am besten mit Stiel gewaschen. So bleibt der Saft in den Beeren. Foto: Andrea Warnecke
Johannisbeeren werden am besten mit Stiel gewaschen. So bleibt der Saft in den Beeren. Foto: Andrea Warnecke

Königstein (dpa/tmn) - Johannisbeeren sollten immer mit Stiel gewaschen werden. Sie verlieren sonst zu viel Saft, wenn man die Stiele vorher entfernt, erklärt die Zeitschrift «Naturarzt» (Ausgabe Juni 2019).

Wer sie für später aufbewahren will, sollte sie allerdings nicht waschen. So halten sie sich etwa drei Tage im Kühlschrank. Dazu werden die Beeren auf einem großen Teller verteilt und mit Klarsichtfolie abgedeckt.

Um Johannisbeeren einzufrieren, werden sie gewaschen und von den Stielen mit einer Gabel abgestreift. Dann verteilt man sie großflächig auf einem Tablett und gibt sie so ins Gefrierfach. Erst in gefrorenem Zustand werden sie platzsparend in ein Gefäß umgefüllt.

Um aus den Beeren Saft oder Gelee herzustellen, können die Rispen und Stiele ruhig mitgekocht werden. Sie enthalten reichlich Gerbsäure und geben darum viel Aroma.

Johannisbeeren enthalten viele Ballaststoffe, Fruchtsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und reichlich Kalium und Vitamin C. Dieses fördert die Aufnahme des enthaltenen Eisens und dadurch die Blutbildung.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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