Hersteller Westfalenland ruft Fleisch-Produkt zurück

20.07.2021
In dem Rinderhackfleisch von Westfalenland Fleischwaren könnten Plastikpartikel enthalten sein. Der Hersteller hat daher einen Rückruf gestartet. Käufer erkennen das betreffende Produkt am Verbauchsdatum.
Der Hersteller Westfalenland Fleischwaren ruft ein Rinderhack-Produkt zurück, weil im Fleisch womöglich rote Kunststoff-Teilchen stecken könnten. Foto: Westfalenland Fleischwaren GmbH/dpa
Der Hersteller Westfalenland Fleischwaren ruft ein Rinderhack-Produkt zurück, weil im Fleisch womöglich rote Kunststoff-Teilchen stecken könnten. Foto: Westfalenland Fleischwaren GmbH/dpa

Münster (dpa) - Der Hersteller Westfalenland Fleischwaren ruft ein Rinderhack-Produkt zurück, weil im Fleisch womöglich rote Kunststoff-Teilchen stecken könnten.

Betroffen seien Hack-Päckchen bei Aldi Nord unter der Bezeichnung «Meine Metzgerei Frisches Rinderhackfleisch XXL, 800g» mit den Verbrauchsdaten 20.07.2021 und 21.07.2021 sowie der Kennzeichnung «DE NW 88888 EG». Die Fremdkörper könnten bis zu drei Millimeter lang sein, teilte der Hersteller aus Münster in Nordrhein-Westfalen am Montagabend mit.

Die Ware mit diesen Daten sei in den Bundesländern Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein sowie in Teilen von Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bei Aldi Nord gehandelt worden.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dieses Produkt mit den Fremdkörpern verunreinigt sei, von einem Verzehr werde daher dringend abgeraten. Der Discounter habe die betroffene Ware schon aus dem Verkauf genommen. Der Preis gekaufter Produkte werde bei der Rückgabe erstattet. Andere Verbrauchsdaten und Packungsgrößen seien vom Rückruf nicht betroffen.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-447843/2

Rückruf auf der Seite des Herstellers


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Das Weglassen der Nahrungsmittel mit krankheitsauslösenden Inhaltsstoffen ist oft die einzig sinnvolle Therapie. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn Was glutenfrei und lactosefrei bringt In mittlerweile jedem Supermarkt stehen lactose- oder glutenfreie Ersatzprodukte. Sind diese Lebensmittel wirklich gesünder - oder nur eine clevere Marketingstrategie der Lebensmittelindustrie?
Unbekannte Herkunft? Bei Fleisch aus dem Supermarkt können Verbraucher herausfinden, woher es stammt - ganz einfach ist das aber nicht. Foto: Lino Mirgeler/dpa-tmn So erkennen Sie die Herkunft von Fleisch Aus welchem Betrieb stammt mein Fleisch? Ohne weitere Recherche können Verbraucher das kaum herausfinden. Und bei tierischen Fertigprodukten scheitert die Suche sogar ganz.
Mit Vorsicht zu genießen: Auch Produkte «ohne Zuckerzusatz» können Zucker enthalten. Foto: Robert Günther/dpa-tmn Werbeversprechen rund um Zucker «Alles, was das Kind zum Wachsen braucht»: So ähnlich werben manche Hersteller für ihre Lebensmittel. Doch Experten warnen: Vieles davon braucht das Kind eigentlich nicht - im Gegenteil.
Wegen des Fipronil-Skanfals sind Eier knapper und teurer geworden. Foto: Armin Weigel Wie es um Ostern nach der Fipronil-Krise steht Gerade jetzt vor Ostern stutzt mancher Verbraucher: Waren Eier nicht mal günstiger? Die Preise sind eine Spätfolge des Fipronil-Skandals im vergangenen Jahr, der vielen Verbrauchern zeitweise den Appetit auf Eier verdorben hatte.