Grüne und keimende Knollen in Kartoffeln aussortieren

26.04.2018
Kartoffeln gehören neben Reis und Nudeln zu den beliebtesten Beilagen. Bei der Auswahl und der Zubereitung von Kartoffeln sollten Verbraucher sorgfältig vorgehen. Denn es gibt Exemplare, von denen man besser die Finger lässt.
Unbeschädigte Kartoffeln ohne keimende Stellen können Verbraucher bedenkenlos essen. Foto: Monique Wüstenhagen
Unbeschädigte Kartoffeln ohne keimende Stellen können Verbraucher bedenkenlos essen. Foto: Monique Wüstenhagen

Berlin (dpa/tmn) - Solanin ist ein natürlicher Inhaltsstoff von Kartoffeln. Er reichert sich vor allem in grünen, keimenden und beschädigten Kartoffeln an. Nimmt man zu viel davon auf, kann es zu Vergiftungen kommen, die sich durch Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall äußern.

Um so wenig Solanin wie möglich aufzunehmen, gibt das Bundesinstitut für Risikobewertung Verbrauchern folgende Tipps:

- Grüne, stark keimende oder eingetrocknete Kartoffeln sollte man lieber gar nicht essen. Ansonsten gilt: Grüne Stellen und sogenannte Augen in dem Gemüse großzügig wegschneiden.

- Kartoffeln mit Schale sollte man nur essen, wenn es sich um unbeschädigte, frische Kartoffeln handelt. Kleine Kinder sollten am besten gar keine ungeschälten Kartoffeln essen.

- Das Kochwasser von Kartoffeln lieber nicht wiederverwenden, sondern weggießen

- Schmecken Kartoffelgerichte bitter, sollte man sie nicht essen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

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