Grüne Bohnen niemals roh verzehren

05.09.2019
Bohnen haben momentan Saison und lassen sich in der Küche vielseitig verarbeiten. Nur roh verzehrt werden sollten sie nicht. Wie man sie am besten zubereitet und lagert.
Rohe grüne Bohnen enthalten giftige Blausäure. Nur durch Erhitzen verflüchtigt sich dieser Inhaltsstoff. Foto: Andrea Warnecke
Rohe grüne Bohnen enthalten giftige Blausäure. Nur durch Erhitzen verflüchtigt sich dieser Inhaltsstoff. Foto: Andrea Warnecke

Bonn (dpa/tmn) - Als Salat, im Eintopf oder eingewickelt im Speckmantel: Busch- und Stangenbohnen haben jetzt Hochsaison und sind perfekt, wenn Gäste kommen. Denn die grünen oder gelben Bohnen lassen sich schon Stunden vorher gut vorbereiten.

Wer das erntefrische Gemüse nicht auf einmal verbrauchen will, kann Bohnen im Gefrierbeutel einige Tage im Kühlschrank aufbewahren, empfiehlt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV).

Geputzt und geschnitten können Bohnen auch eingefroren oder eingekocht werden. Auch die milchsaure Zubereitung als «Schnippelbohnen» ist möglich. Nur roh sollten Bohnen niemals verzehrt werden. Denn sie enthalten die giftige Blausäure, warnt der RLV. Durch das Erhitzen verflüchtige sich dieser giftige Inhaltsstoff aber. Häufig werde Bohnen nachgesagt, schwer verdaulich zu sein. Dies treffe aber vor allem auf die reifen Bohnenkerne zu, nicht auf die Hülsen.


Verfasser: dpa-infocom GmbH

KEYWORDS

TEILEN


Das könnte Sie auch interessieren
Rohkost ist grundsätzlich gesund. Wer sich aber ausschließlich davon ernährt, kann schnell einen Eisen-, Magnesium- oder Vitaminmangel bekommen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn Wie gesund ist Rohkost wirklich? Egal ob Karotte, Apfel oder Zucchini: Obst und Gemüse sind gesund. Und das gilt besonders dann, wenn sie roh gegessen werden. Je mehr, desto besser also. Oder etwa nicht?
Edamame nennt sich dieser Snack aus Sojabohnen in asiatischen Restaurants. Die Bohnen werden in Salzwasser gekocht und mit Meersalz serviert. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn Soja ist in Maßen sehr gesund Öl, Joghurt, Fleischersatz - die Sojabohne ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Für Vegetarier ist sie eine sehr gute pflanzliche Eiweißquelle. Doch ihr Ruf ist umstritten. Zu viel Soja sollte man nicht zu sich nehmen.
Inga Pfannebecker ist Diplom-Ökotrophologin und Kochbuchautorin. Foto: Katrin Winner/EMF/dpa-tmn Was ins Omelett passt Von wegen Omelett mit Zwiebeln, Petersilie und Speck! Die kleine Eierspeise hat großes Potenzial: Frische und edle Zutaten verwandeln den goldgelben Pfannen-Klassiker in eine köstliche Mahlzeit.
Wer nicht zu viel Zucker zu sich nehmen will, sollte Obst besser essen statt trinken. Oder gleich zu mehr Gemüse greifen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Vor versteckten Zuckerbomben in Acht nehmen Schokolade, Gummibärchen, Kuchen: Wer davon nascht, weiß, dass er sich dem Zuckerrausch hingibt. Aber auch in scheinbar harmlosen Lebensmitteln wie Joghurt oder Salatdressing versteckt sich oft jede Menge Zucker. Das muss nicht sein - denn Alternativen gibt es genug.